Statement zum Koalitionsvertrag

 Ulrike Hinrichs, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) äußert sich zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen der GroKo und zum Koalitionsvertrag:

"Wir begrüßen, dass sich die Koalitionäre auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag geeinigt haben. Der Vertrag enthält Initiativen, die für die Beteiligungskapitalbranche wichtig und richtig sind. Wir freuen uns, dass Wagniskapital in Zukunft durch steuerliche Maßnahmen gefördert werden soll. Hier beteiligen wir uns gern an der Diskussion um die Ausgestaltung. Das Bekenntnis, die Rahmenbedingungen für Wagniskapital verbessern zu wollen, unterstreicht die wachsende Bedeutung von Wagniskapital für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Mit der Ankündigung auch die Anreize für institutionelle Anleger in Wagniskapital verbessern zu wollen, greift der Koalitionsvertrag eine unserer wesentlichen Empfehlungen auf. Konkrete Maßnahmen wie etwa die Ausweitung des INVEST Zuschusses und auch der angekündigte „nationale Digitalfonds“ können hier wichtige Impulse liefern. Wichtig ist, dass es in anderen Bereichen nicht zu zusätzlichen Belastungen kommt: Die vorgesehene Anpassung der Zinsschranke sollte nicht zu einem neuen Investitionshemmnis werden und mögliche Restriktionen im Aufsichtsrecht müssen unterbleiben."