Details: BayernLB Capital Partner GmbH
BayernLB Capital Partner GmbH
Ottostr. 21
80333 München
Profil der Gesellschaft
BayernLB Capital Partner ist eine Tochtergesellschaft der bayerischen Landesbank und seit über 40 Jahren spezialisiert auf umfassende Beteiligungskonzepte für erfolgreiche mittelständische Unternehmen. Die von BayernLB Capital Partner geführten Fonds bieten individuelle Eigenkapitallösungen aus einer Hand, zugeschnitten auf den Bedarf wachstumsorientierter Unternehmen. Das Spektrum umfasst Nachfolge- und Wachstumsfinanzierungen in Form von Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen, sowie Mezzanine Kapital.
Contact
| Ansprechpartner | Ingo Jacoby, Rupprecht Freiherr von Mentzingen |
| Phone | +49 89 552563-0 |
| Fax | +49 89 552563-90 |
| E-Mail Adresse | info@bayernlb-cp.de |
| Website | http://www.bayernlb-cp.de |
Detailinformationen
| Geschäftsführer / Partner | Ingo Jacoby, Geschäftsführer (Sprecher) Freiherr Rupprecht von Mentzingen, Geschäftsführer |
| Gesellschafter | BayernLB |
| Investoren | Kreditinstitute und internationale Investoren |
| Investmanager | 8 |
| In Deutschland aktiv seit | 1969 |
| Anzahl derzeit verwalteter Fonds | 3 |
| Portfoliounternehmen | 24 |
| Beteiligungsgesellschaft |
Beteiligungs-/Tochtergesellschaft institutioneller Investoren (z.B. Banken, Versicherungen etc.) |
| Größenordnung der Investments bzw. Transaktionen | Eigenkapitalinvestment von 3,00 bis 50,00 Mio. € |
| Umsatzgröße der finanzierten Unternehmen | > 15 Mio. € |
| Beteiligungsart |
Minderheitsbeteiligung Mehrheitsbeteiligung Direkte/offene Beteiligungen Stille Beteiligungen Genussrechte /Sonstiges Mezzanine-Kapital |
| Finanzierungsanlässe |
Expansions-/Wachstumsfinanzierung Bridge-/vorbörsliche Finanzierung Secondary-Transaktionen Turnaround-/Sanierungsfinanzierung Small Buy-outs (< 25 Mio. € Transaktionsvolumen) Mid-market Buy-outs (25-250 Mio. € Transaktionsvolumen) |
| Branchenschwerpunkte |
keine Branchenschwerpunkte |
| Regionale Schwerpunkte |
Deutschland gesamt Deutschsprachiger Raum (DACH) |
| Ausgewählte Case Study: Unternehmensnachfolge mit "SCHÜTZenhilfe": Schütz Dental Group | Im Frühjahr 2005 stand das Traditionsunternehmen Schütz Dental aus dem hessischen Rosbach vor einer richtungweisenden Veränderung: Eigentümer Horst Schütz beschloss nach 42 Jahren im Unternehmen, sich aus dem operati-ven Geschäft zurückzuziehen. Bis dahin hatte er die Schütz Dental-Gruppe mit ihren Geschäftsbereichen Zahntechnik, Praxismaterialien, Laser und Implantologie zu einem der weltweit führenden Hersteller von Dentalprodukten gemacht. Mit Schütz‘ Rückzugentscheidung war aber klar, dass es eine familiäre Lösung für das Nachfolgeproblem nicht geben würde. Auch ein Verkauf an die Konkurrenz kam für den 64-jährigen Unternehmer nicht in Frage: „Wir wollten Kunden und Geschäftspartnern signalisieren, dass die Kontinuität in un-serer Geschäftspolitik gewahrt bleibt. Bei einem Verkauf an einen Wettbewerber wäre dies nicht gewährleistet gewesen.“ Deswegen haben Horst Schütz und sein langjähriges Management-Team Wolf Zientz und Dr. Thomas Niem frühzeitig eine für das Unternehmen optimale Alternative entworfen: Ein Management Buy-Out (MBO), also ein Verkauf von Unternehmensanteilen an das bestehende Management. „Wir erkannten rasch, dass ein MBO allen möglichen Szenarien weit überlegen ist: das gilt sowohl für uns Manager, die wir nun endlich „echte“ Unternehmer werden und die eigenen Ideen umsetzen können, als auch für das Unternehmen, das in der gewohnten Form weiter bestehen konnte“, berichtet Zientz. Da die beiden Manager die Finanzierung allein nicht stemmen konnten, holten sie sich mit der BayernLB Private Equity einen versierten Partner ins Boot. Neben den Managern und der Bayern LB Private Equity behielt auch Horst Schütz einen Teil der Firma und blieb somit Miteigentümer. Dass er weiterhin an wichtigen Entscheidungen beteiligt sein würde, war dem Unternehmensgründer eine Herzensangelegenheit und eine zentrale Entscheidungsgröße pro Private Equity. In den Folgejahren begleiteten die Investoren den neuen Kurs von Schütz Dental mit Know-how und langjähriger Erfahrung im Beteiligungsmarkt und stellten das notwendige Kapital für weiteres Wachstum zur Verfügung. Heute arbeiten etwa 150 Mitarbeiter in dem Unternehmen in Rosbach, nahe Frankfurt am Main, die einen Umsatz von rund 25 Mio. € erwirtschaften. Schütz Dental hat sich in den zurückliegenden Jahren eng an dem technologischen Wandel in der Dentalbranche orientiert und auch mit Hilfe des Finanzinvestors auf die Entwicklung und Vermarktung innovativer und moderner Produkte und Systeme (wie z.B. CAD/CAM, Zirkon, Implantatnavigation, Nano-Composites) im sog. High-End-Bereich fokussiert. Schütz Dental gilt heute als eines der technologieführenden Partnerunternehmen für die künftige „Digitale High-Tech-Praxis“ (Labor & Zahnarzt) und erlebt einen entsprechend positiven Imagewandel. |