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Aktuelles
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Do, 23. September 2010
Feierliche Preisverleihung des BVK-Journalistenpreises 2010
Do, 12. Mai 2011
12. Deutscher Eigenkapitaltag des BVK
Aktuelle Publikationen
Grüne Technologien in Deutschland - Mit Private Equity auf Wachstumskurs
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Private Equity Investor Brief August 2009
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Private Equity Barometer
"Weltweit stehen Private-Equity-Gesellschaften über 750 Mrd. € für Investitionen zur Verfügung. "
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Private Equity Brief
Was ist Private Equity? Warum ist Private Equity für die deutsche Wirtschaft wichtig? Antworten im neuen Private Equity Brief!
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- ACCELERATOR
- „Beschleuniger“: Institution, die durch intensives Coaching jungen Unternehmen zu einer schnellen Entwicklung verhilft.
- ADD-ON
- Zukauf von Unternehmen zur Vergrößerung/Stärkung des Ausgangsunternehmens.
- ADDED VALUE
- Wertzuwachs, der durch Einbringen von Management-Know-how und die Betreuung seitens der Beteiligungsgesellschaft erzielt wird.
- ADJUSTED PRESENT VALUE-VERFAHREN
- Spezielles Discounted Cash Flow-Verfahren zur Ermittlung des Unternehmenswertes.
- AGIO
- Aufgeld, das über den Nennwert der Gesellschaftsanteile bei einer Beteiligung gezahlt wird. Agio plus Nennwert ergibt den Ausgabepreis.
- AMBER LIGHT
- Warnsignal, das auf Probleme in (potentiellen) Beteiligungsunternehmen hinweist ("Red Flag").
- ANTI-DILUTION PROTECTION
- Verwässerungsschutz: um sicher zu gehen, dass die Venture Capitalgesellschaft ihren Einfluss nicht verliert, kann bei einer Folgefinanzierung durch eine Kapitalerhöhung ein Verwässerungsschutz vereinbart werden, der dem Fonds eine proportionale Erhöhung im Verhältnis zum gegenwärtigen Anteil garantiert.
- ASSET DEAL
- Erwerb der einzelnen Wirtschaftsgüter (Aktiva und Verbindlichkeiten) eines Unternehmens (anstelle der Anteile).
- ASSET SALES DEAL
- Übernahmetransaktion, bei der ein großer Teil des Kaufpreises durch Verkauf von Vermögenswerten der übernommenen Gesellschaft realisiert wird. Der Verkauf nicht betriebsnotwendiger Vermögenswerte führt zur Reduzierung des Schuldendienstes.
- ASSET STRIPPING
- Zerschlagung eines übernommenen Unternehmens durch Verkauf von Teilbereichen oder einzelnen Wirtschaftsgütern.
- AUKTIONSVERFAHREN
- Verfahren zur Bestimmung des Emissionswertes einer Aktie beim Börsengang, bei dem nur der Mindestpreis festgelegt wird; Verfahren zur Bestimmung des Übernahme- bzw. Transaktionspreises eines Buy outs, bei dem mehrere konkurrierende Beteiligungsgesellschaften für das Zielunternehmen bieten
- BALANCED FUND
- Fonds ohne speziellen Fokus, dessen Strategie die volle Breite des Beteiligungsgeschäfts abdeckt.
- BAND
- Business Angels Netzwerk Deutschland.
- BEAUTY CONTEST oder BEAUTY PARADE
- Vorstellung verschiedener Anbieter von Beteiligungskapital und Know-how oder auch verschiedener Banken vor dem Börsengang.
- BENCHMARK
- Vergleich mit anderen Unternehmen im Markt, herausragende Punkte in der Unternehmensentwicklung MILESTONE.
- BIMBO
- Kombination aus MBI und MBO.
- BREAK-EVEN-POINT
- Gewinnschwelle: gibt die Umsatzmenge an, bei der die Erlöse gerade die fixen und variablen Kosten decken, d. h. eine Firma weder mit Gewinn noch Verlust arbeitet.
- BRIDGE FINANCING
- Überbrückungsfinanzierung: finanzielle Mittel, die einem Unternehmen zur Vorbereitung des Börsengangs vor allem mit dem Ziel der Verbesserung der Eigenkapitalquote zur Verfügung gestellt werden.
- BUFFER
- Puffer: Ausdruck für ungenutzte Kreditlinien oder Barreserven.
- BURN RATE
- Zeitspanne, in der das einem Unternehmen zur Verfügung gestellte Kapital verbraucht ist.
- BURN-OUT TURNAROUND
- Auch als RESTART bezeichnet: drastische Umgestaltung bzw Restrukturierung eines Unternehmens, das große wirtschaftliche Probleme hat. Dabei wird neues Gesellschaftskapital von Dritten eingebracht. Die Anteile der Altgesellschafter werden verwässert.
- BUSINESS ANGEL
- Vermögende Privatperson, die sich an einer Geschäftsidee oder an einem Unternehmen mit aktiver Unterstützung (Know-How, Geschäftskontakte) und/oder mit Kapital beteiligt. Als Gegenleistung erhält ein Business Angel Kapitalanteile an dem Unternehmen. Besonders im angloamerikanischen Raum verbreitet vorkommende Finanzierung von SEED CAPITAL.
- BUSINESS PLAN
- Geschäftsplan eines Unternehmens, in dem die Vorhaben, Ziele und Wege, um diese zu erreichen, aufgeführt und quantifiziert sind.
- BUY BACK
- Exitvariante (EXIT), bei der die Anteile durch die Altgesellschafter zurückgekauft werden.
- BUY OUT
- Unternehmensübernahme durch Eigenkapitalinvestoren und Management.
- BUY-AND-BUILD-STRATEGY
- Zukauf von mehreren Unternehmen zwecks Aufbau einer größeren Gruppe/Holding.
- BVK
- Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften - German Private Equity and Venture Capital Association e.V.
- CAPITAL GAIN
- Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen.
- CAPITAL UNDER
- Fondsvolumen, Gesamtheit des für Management-Beteiligungen verfügbaren Kapitals einer Gesellschaft.
- CAPTIVE FUND
- Fonds, der Teil einer größeren Finanzinstitution ist oder ihr gehört (Gegensatz: INDEPENDENT FUND).
- CARRIED INTEREST
- Gewinnbeteiligung der Managementgesellschaft und deren Manager am Erfolg der verwalteten Fonds. Zum Beispiel 20 % für Managementgesellschaft und 80 % für Investoren. Meist wird eine HURDLE RATE eingebaut.
- CASE SZENARIOS
- Im Zusammenhang mit der Prüfung einer potentiellen Beteiligung werden verschiedene Fallstudien durchgeführt: Ein "pessimistic/worst case szenario" steht für eine negative Entwicklung, ein "optimistic/best case szenario" für die günstigste Entwicklung und ein "most likely szenario" für eine am wahrscheinlichsten gehaltene Entwicklung.
- CASH FLOW DEAL
- Traditionelle Form eines MBO, die weitgehend auf der Basis der erwirtschafteten flüssigen Mittel eines Unternehmens finanziert wird. Schlüsselgröße ist der Cash flow, aus dem die Rückführung des aufgenommenen Fremdkapitals und der Zinslast für die Finanzierung eines Buy-Outs getragen werden muss.
- CHINESE WALLS
- Informationsbarrieren, die innerhalb einer Finanzinstitution bestehen, so dass verschiedene Abteilungen von der jeweiligen Tätigkeit der anderen nichts wissen, oder die errichtet werden, um z. B. Interessenskonflikte zu vermeiden.
- CLOSING
- Teilweiser oder völliger Abschluß einer Transaktion oder eines Fonds.
- CO-VENTURING SYNDICATION
- Beteiligung an einem Unternehmen durch mehrere Investoren, von denen einer als LEAD-INVESTOR auftritt .
- COMMITMENT
- Verpflichtung zur Einzahlung des vereinbarten Betrages in einen Fonds durch einen Investor.
- CONVERTIBLE DEBT
- Anleihen oder Schuldverschreibungen eines Unternehmens, die in Aktien bzw. Anteile umgewandelt werden können.
- CORPORATE VENTURE CAPITAL
- Beteiligungsfinanzierung durch Industrieunternehmen bzw deren eigene Beteiligungsgesellschaft, die neben hohen Renditen strategisches Konzerninteresse verfolgen.
- CRAM DOWN
- Unternehmer muss an Investoren mehr Anteile gegen weniger Geld abgeben DOWN ROUND.
- DEAL FLOW
- Investmentmöglichkeiten, die einer Beteiligungsgesellschaft angetragen werden.
- DEBT
- Fremdkapitalfinanzierung, i.d.R. über gesicherte Bankkredite.
- DELISTING
- Ein Unternehmen von der Börse nehmen (GOING PRIVATE).
- DEVELOPMENT CAPITAL
- Kapital zur Finanzierung der Geschäftsentwicklung reiferer mittelständischer Unternehmen (EXPANSION FINANCING).
- DINGO
- Don’t Invest – No Growth Opportunity.
- DIREKTE BETEILIGUNG
- Einbringung zusätzlichen Gesellschaftskapitals in eine Kapitalgesellschaft, Investor wird Mitgesellschafter.
- DISBURSEMENTS
- Auszahlung des Kapitals anlässlich einer Beteiligung.
- DISCOUNTED CASH-FLOW
- Das wohl gebräuchlichste Verfahren zur Bestimmung des Unternehmenswertes Adjusted PresentValue-Verfahren Diskontierungsmodelle
- DISCOUNTED EBIT
- Verfahren zur Bestimmung des Unternehmenswertes auf Basis des EBIT
- DISKONTIERUNGSMODELLE
- Bewertungsmodelle, die zukünftige Ertragserwartungen auf einen definierten Zeitpunkt abzinsen und so den Wert des Investments zu diesem Zeitpunkt bestimmen
- DIVESTMENT
- teilweiser oder vollständiger Verkauf von Unternehmensanteilen oder Vermögensbestandteilen an einem Unternehmen durch eine Beteiligungsgesellschaft (EXIT)
- DOWN ROUND
- Finanzierungsrunde, in der die Bewertung eines Unternehmens, und damit seine Finanzierung, herunter gesetzt wird und sich die Anteile des Investors damit erhöhen.
- DRAG-ALONG
- Auch Bring-Along oder Come-Along genannt: Veräußerungsverpflichtung; vertragliche Vereinbarung in Beteiligungs- und/oder Gesellschaftsverträgen, die einem oder mehreren Investoren die Pflicht auferlegen, im Falle des Verkaufs der Anteile an dem Unternehmen durch einen Gesellschafter/eine Gesellschaftergruppe die eigenen Anteile zu den gleichen Bedingungen mitzuverkaufen, um dem Käufer zu ermöglichen, die gesamten Anteile oder zumindest eine kontrollierende Mehrheit zu übernehmen.
- DUE DILIGENCE
- detaillierte Untersuchung, Prüfung und Bewertung eines potentiellen Beteiligungsunternehmens als Grundlage für die Investitionentscheidung. LEGAL DUE DILIGENCE TAX DUE DILIGENCE
- EARLY STAGE FINANCING
- Finanzierung der Frühphasenentwicklung eines Unternehmens, beginnend von der Finanzierung der Konzeption bis zum Start der Produktion und Vermarktung (Seed und Start up).
- EBIT
- Earnings Before Interest and Taxes – Ordentliches Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern: Maßstab, der bei der Unternehmensbewertung auf schuldenfreier Basis Anwendung findet.
- EBITDA
- Ordentliches Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern und Abschreibungen, einschließlich Abschreibungen auf good will.
- EQUITY KICKER
- Möglickeit der Fremdkapitalgeber oder Mezzanine-Kapitalgeber, Anteile an der zu finanzierenden Personen- oder Kapitalgesellschaft zu Sonderkonditionen zu erwerben.
- EVERGREEN-FUND
- Fonds eines Eigenkapitalinvestors, der keine begrenzte Laufzeit hat und bei Bedarf durch den/die Gesellschafter mit weiterem Kapital ausgestattet wird.
- EXIT
- Ausstieg eines Investors aus einer Beteiligung durch Veräußerung seines Anteils im Wege von: # BUY BACK # TRADE SALE # SECONDARY PURCHASE # GOING PUBLIC
- EXPANSION FINANCING
- Wachstums- und Expansionsfinanzierung: das betreffende Unternehmen hat den Break-even-point erreicht oder erwirtschaftet Gewinne; die Geldmittelwerden zur Finanzierung von zusätzlichen Produktionskapazitäten, zur Produktdiversifikation oder Marktausweitung und/oder für weiteres Betriebskapital verwendet.
- FEASIBILITY STUDY
- Durchführbarkeitsstudie/Machbarkeitsstudie: Analyse der technischen und wirtschaftlichen Realisierbarkeit eines Projektes.
- FIRST ROUND
- Erste Finanzierungsrunde bei einem FINANCING Unternehmen, das damit erstmals externes Eigenkapital erhält.
- FLIP
- Kurzfristiges Investment, bei dem der Exit schon vor Geschäftsabschluss feststeht.
- FLOP
- Totaler Fehlschlag einer Beteiligung, Gegensatz zu HIGH FLYER.
- FUND RAISING
- Einwerben von Fonds: Startphase eines Fonds von Eigenkapitalinvestoren, in der institutionelle, industrielle oder private Anleger dafür gewonnen werden sollen, Fondsanteile zu zeichnen.
- FUND-OF-FUND
- Investitionen aus einem Dachfonds in verschiedene VC/PE-Fonds, d h keine direkten Investitionen in Unternehmen.
- GENERALIST
- Beteiligungsgesellschaft ohne eindeutigen Schwerpunkt in der Investitionspolitik, d. h., sie ist in allen Marktsegmenten aktiv.
- GENUSSRECHT
- Form von MEZZANINE-KAPITAL Vermögensrecht, das in Form eines Genussscheins verbrieft wird und berechtigt am Gewinn und/oder Liquiditionserlös eines Unternehmens teilzuhaben.
- GESELLSCHAFTERDARLEHEN
- Form von MEZZANINE-KAPITAL, bei dem ein Gesellschafter dem Unternehmen, meist parallel zu einer Eigenkapitalinvestition, ein Darlehen gewährt
- GOING PRIVATE
- Rückkauf eines Unternehmens von der Börse in privates Eigentum.
- GOING PUBLIC
- Gang eines Unternehmens an die Börse.
- GROWTH CAPITAL
- Anderer Ausdruck für Wachstums- oder Expansionskapital.
- HANDS OFF
- Nach Bereitstellung von Eigenkapital lässt man das Unternehmen agieren, ohne bis zum Exit direkt einzugreifen; eher passive Betreuung durch Mitwirkung in Beiräten, Aufsichtsräten etc.
- HANDS ON
- Aktive Betreuung: der Investor zielt auf eine Wertsteigerung durch aktive Unterstützung des Managements ab (über die Mitwirkung in Beiräten, Aufsichtsräten etc hinausgehende Aktivitäten).
- HIGH FLYER
- Bezeichnung für Aktien oder Unternehmensbeteiligungen mit einem extremen Wertanstieg und weit unterdurchschnittlichem Kurs/Gewinn-Verhältnis, Gegensatz zu FLOP.
- HOLDING PERIOD
- Zeit, in der ein Investment im Portfolio verbleibt.
- HURDLE RATE
- Vor Wirksamwerden der Gewinnbeteiligung der Managementgesellschaft bzw. deren Management erhalten die Investoren zunächst eine Basisvergütung.
- INDEPENDENT FUND
- Unabhängiger Fonds oder Beteiligungsgesellschaft, die nicht von einer bestimmten Finanzgruppe kontrolliert wird und FUND RAISING betreibt: Gegensatz zu CAPTIVE FUND.
- INKUBATOR
- Einrichtung, in der junge Unternehmen vor allem aus der Informations- und Kommunikationstechnologie intensiv betreut und entwickelt werden.
- INSTITUTIONELLE
- Große Institutionen, z. B. Kreditinstitute.
- INVESTMENT PROPOSAL
- Vorschlag zum Eingehen einer Beteiligung durch die VC/PE-Gesellschaft gegenüber potentiellen Investoren.
- INVESTOREN
- Versicherungen, Pensionsfonds oder Großunternehmen, die in Eigenkapitalfonds investieren.
- IPO
- Initial Public Offering: im angloamerikanischen Raum Bezeichnung für die öffentliche Erstemission von Anteilen junger und mittelständischer Unternehmen.
- IRR
- Internal Rate of Return: interner Zinsfuß. Finanzmathematische Methode zur Berechnung der Rendite eines Investments.
- JUNK BONDS
- Anleihen eines Emitenten mit geringer Bonität, hohen Risiken, aber auch hohen Renditen, die bei Zahlungsunfähigkeit des Emitenten wertlos werden (Wegwerfanleihen, „Ramschanleihen“).
- LATER STAGE FINANCING
- Spätphasenfinanzierung: Finanzierung von Expansionen, Übernahmen, Überbrückungen etc. bei kleinen und mittelständischen Unternehmen.
- LBO
- Leveraged Buy out: Überwiegend fremdkapitalfinanzierter Unternehmenskauf.
- LEAD INVESTOR
- in einem Syndikat von Beteiligungsgesellschaften derjenige Investor - zumeist mit dem größten Anteil -, der sowohl die Organisation der Finanzierung als auch die HANDS ON Betreuung übernimmt.
- LEGAL DUE DILLIGENCE
- Rechtliche Untersuchung aller bestehenden Verträge im Zuge des Prüfungsprozesses vor einer Investition. DUE DILLIGENCE
- LETTER OF INTENT LOI
- Schriftliche, in der Regel unverbindliche Absichtserklärung eines Investors, die die Eckdaten der angestrebten Investition enthält.
- LIQUIDATION PREFERENCE
- Regelung bei einer Wagniskapitalfinanzierung, die es einer VC/PE-Gesellschaft ermöglicht, beim Exit ein eingezahltes AGIO zurück zu erhalten, bevor der verbleibende Gewinn gleichmäßig auf die Gesellschafter verteilt wird; das Agio wird in diesem Fall wie ein Darlehen behandelt.
- LISTING
- Notierung eines Unternehmens an der Börse.
- LIVING DEAD
- Durchaus lebensfähiges Unternehmen, das aber nicht die von der Beteiligungsgesellschaft gesetzten Ziele erreicht und deshalb eventuell fallengelassen wird.
- MBG
- Beteiligungsgesellschaften, die von Kreditinstituten, Kammern, Verbänden und Landesförderinstituten getragen werden und in jedem Bundesland für kleine und mittelgroße Unternehmen tätig sind. MBGen sind in allen Branchen tätig und decken die gesamte Breite des Mittelstandes ab.
- MBI
- Management Buy in: Übernahme eines Unternehmens durch ein externes Management mit der (finanziellen) Unterstützung von Eigenkapitalinvestoren.
- MBO
- Management Buy out: Übernahme eines Unternehmens durch das vorhandene Management, in der Regel mit Hilfe von Eigenkapitalinvestoren.
- MEZZANINE MONEY
- Finanzierungsmittel, die die Finanzierungslücke zwischen Fremd- und Eigenkapital in der Kapitalstruktur insbesondere bei MBO/MBI füllen; in Deutschland gebräuchliche Formen
- SUBORDINATED DEBT
- PARTIARISCHE DARLEHEN
- GESELLSCHAFTERDARLEHEN
- VORZUGSAKTIEN
- GENUSSSCHEINE
- STILLE BETEILIGUNG
- SELLERS NOTES
- MILESTONE
- Fest vereinbarte Ziele, bei deren Erreichen z. B. weiteres Kapital fließt.
- NEWCO
- Erwerbergesellschaft: zeitlich begrenzte Gesellschaft zum Erwerb eines Unternehmens im Rahmen eines MBO/LBO.
- OFFENE BETEILIGUNG
- Direkte Beteiligung an einem Unternehmen durch Übernahme von Unternehmensanteilen.
- PARTIARISCHES DARLEHEN
- Form von MEZZANINE-KAPITAL; Darlehen, das dem Darlehensgeber Mitspracherechte einräumt.
- PAY BACK
- Investierter Betrag plus CAPITAL GAIN, realisiert beim EXIT.
- PIPE
- Private Investment in Public Equity; Investition einer Beteiligungsgesellschaft in ein börsennotiertes Unternehmen
- PLACEMENT AGENT
- Gesellschaft, die professionell und gegen Entgelt das FUND RAISING für VC/PE-Gesellschaften übernimmt.
- PORTFOLIO
- Summe des gesamten in Beteiligungen angelegten Kapitals einer Kapitalbeteiligungsgesellschaft, das sich auf Engagements in verschiedenen Finanzierungsphasen und Branchen mit dem Ziel der Risikoverteilung verteilt; Beteiligungsbestand in den Büchern.
- POST MONEY VALUATION
- Wert eines Unternehmens nach einer Finanzierungsrunde.
- PRE IPO
- Beteiligungsfinanzierung vor einem Börsengang BRIDGE FINANCING.
- PRE MONEY VALUATION
- Wert eines Unternehmens vor einer Finanzierungsrunde.
- PRIVATE DEBT
- Fremdmittel, die vorwiegend von institutionellen Investoren, i.d.R. außerhalb des Bankensektors, im Zuge einer Privatplatzierung zur Verfügung gestellt werden.
- PRIVATE EQUITY
- Oberbegriff für alle Eigenkapital-Anlageformen: Venture Capital, Buy outs und Mezzanine - Beteiligungskapital im weitesten Sinne
- PRIVATE HIGH YIELD BOND
- privat platzierte Hochzinsanleihe
- PRIVATE INVESTOREN
- Privatpersonen, die eigene Mittel in Unternehmen investieren und diese direkt unterstützen BUSINESS ANGEL.
- PRIVATE PLACEMENT
- Private Platzierung von Aktien ohne Inanspruchnahme der Börse im Gegensatz zum PUBLIC OFFERING.
- PROTECTIVE PROVISIONS
- Maßnahmen-Katalog, für den ein Unternehmen die Genehmigung der Investoren benötigt.
- PUBLIC OFFERING
- Öffentliches Angebot von Aktien über die Börse im Gegensatz zum PRIVATE PLACEMENT.
- QUICK RATIO
- Messung der Unternehmensliquidität zur Bewertung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens (Summe der Aktiva, Summe der Verbindlichkeiten).
- RANGRÜCKTRITT
- Erklärung eines Darlehensgebers für den Fall der Insolvenz, im Rang der Verteilung der Insolvenzmasse mit seiner Forderung hinter alle anderen Gläubiger zurückzutreten und somit als Letzter berücksichtigt zu werden (macht das Darlehen zu Quasi-Eigenkapital bzw. (MEZZANINE-KAPITAL)
- RATCHET/SLIDING SCALE
- Bonus- und/oder Malusvereinbarung, bei der abhängig von der Zielerreichung des Unternehmens Eigenkapitalanteile zu Vorzugskonditionen von Verkäufer (Bonus) oder Käufer (Malus) erworben werden können.
- REPLACEMENT CAPITAL
- Kauf der Unternehmensanteile von Anteilseignern, die das Unternehmen verlassen wollen.
- RESTART TURNAROUND
- auf Grund der schlechten Lage eines Unternehmens wird ein neues Unternehmenskonzept erstellt; ggf. soll auch mit neuem Management und einer geänderten Produktpalette das Unternehmen neu gestartet werden.
- ROI
- Return on Investment: Gewinn aus Ausschüttungen und der Veräußerung einer Beteiligung.
- SECOND ROUND
- Zweite Finanzierungsrunde für ein FINANCING Unternehmen, das bereits in einer ersten Runde Beteiligungskapital erhalten hat .
- SECONDARY BUY-OUT
- MBO eines MBO, d. h. die MBO-Manager verkaufen an die nächste Managergeneration.
- SECONDARY PURCHASE
- Exitvariante; eine Private Equity-Gesellschaft verkauft ihre Anteile an einem Unternehmen an eine andere Private Equity-Gesellschaft bzw. einen finanziell interessierten Partner.
- SECONDARY VENTURE
- Investor, der mit seinem Fonds Teile von CAPITAL Portfolios oder ganze Portfolios von VC/PE-Gesellschaften abkauft, um sie weiter zu entwickeln und zu veräußern.
- SEED CAPITAL
- Finanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare Resultate bis hin zum Prototyp, auf dessen Basis ein Geschäftskonzept für ein zu gründendes Unternehmen erstellt wird.
- SELLER'S NOTE
- Kaufpreisstundung Stehen gelassene Kaufpreisforderung seitens der Verkäufer, quasi ein Verkäuferdarlehen (ggf. mit Bindung an Zielerreichungsgrad).
- SENIOR DEBT
- Bankkredit, der bei Misserfolg vor Eigenkapital und Mezzanine bedient wird.
- SERIAL
- Unternehmer, der schon ein oder mehrere ENTREPRENEUR Unternehmen gegründet, aufgebaut und verkauft hat.
- SHARE DEAL
- Kauf der Geschäftsanteile eines Unternehmens.
- SMART MONEY
- Zusätzlicher Nutzen, den die Beteiligungsgesellschaft dem Unternehmen durch immaterielle Unterstützung gewährt.
- SPIN-OFF
- Ausgliederung und Verselbständigung einer Abteilung oder eines Unternehmensteils aus einer Unternehmung/einem Konzern; Spin-Offs bieten Unternehmen die Möglichkeit, durch Umwandlung eines Unternehmensteils in eine Beteiligung kurzfristig Kapital zu erlangen; Spin-Offs können auch der erste Schritt zu einem kompletten Verkauf eines Unternehmensteils sein.
- SQUEEZE-OUT
- Aktienrechtliche Regelung, die einen Ausscheidenszwang von Minderheitsgesellschaftern gegen Barabfindung regelt, sofern ein Aktionär mindestens 95 % der Stimmrechte hält.
- STAR
- Unternehmen mit extremem Wertanstieg, das den Eigenkapitalinvestoren sehr hohe Renditen bringt.
- START-UP FINANCING
- Gründungsfinanzierung: das betreffende Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet.
- STILLE
- Stille Beteiligung, i.d.R. mit fester Laufzeit: GESELLSCHAFT festem Zins und festgelegter erfolgsabhängiger Komponente; die Beteiligung kann anonym bleiben und wird nicht ins Handelsregister eingetragen (still); die typische stille Gesellschaft partizipiert am Gewinn und am Verlust der Gesellschaft; eine atypische Stille Gesellschaft liegt vor, wenn der Gesellschafter nicht nur am Gewinn und Verlust, sondern darüber hinaus
- STOCK OPTIONS
- Form der Mitarbeiterbeteiligung durch Übertragung von Aktien des Unternehmens oder Gewährung von Rechten zum Bezug von Aktien oder von Wertsteigerung von Aktien an die Mitarbeiter; Form der Motivation der Mitarbeiter durch die Gesellschaft bzw. Gesellschafter.
- SUBORDINATED DEBT
- Nachrangiges Darlehen: Ein nachrangiges Darlehen ist im Verhältnis zu anderen Gläubigern mit einem Rangrücktritt versehen. Eine Rangrücktrittserklärung beim Darlehen (Subordination) bewirkt, dass die Ansprüche der Gläubiger im Falle einer Liquidation, einer Insolvenz oder eines Nachlassverfahrens während der Laufzeit des Darlehens hinter den Ansprüchen einiger oder aller anderen Gläubiger zurück treten.
- SUCCESSION PROBLEM
- Nachfolgeprobleme bei familiengeführten Mittelstandsunternehmen, die häufig durch BUY OUT gelöst werden.
- SWEET EQUITY
- Anreizvergütung für Gründer/Management durch den Beteiligungsgeber.
- SYNDICATION
- Co-Investments: um auch größere Investments mit hohem Risiko zu finanzieren, schließen sich mehrere Eigenkapitalinvestoren zusammen.
- TAG ALONG
- Auch Pull Along oder Take Along genannt: Veräußerungsrecht, vertragliche Vereinbarung, die den Investoren ermöglicht, ihren Minderheitsanteil teilweise oder vollständig zu den gleichen Bedingungen wie die Mehrheitsaktionäre zu verkaufen.
- TARGET
- Zielunternehmen für eine Unternehmensübernahme oder Eigenkapitalinvestition.
- TAX DUE DILLIGENCE
- Untersuchung der steuerlichen Risiken eines Unternehmens im Zuge des Prüfungsprozesses vor einer Investition DUE DILLIGENCE
- TERM SHEET
- finanzielle und andere Eckdaten einer Transaktion, auf die die Parteien sich geeinigt haben.
- TRACK RECORD
- Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte einer Beteiligungsgesellschaft bzw. eines Unternehmens oder auch eines Managers/Unternehmers.
- TRADE SALE
- Veräußerung der Unternehmensanteile an einen industriellen Investor.
- TURNAROUND FINANCING
- Finanzierung eines Unternehmens, das sich nach Überwindung von Schwierigkeiten (z. B. Absatzprobleme) wieder aufwärts entwickeln soll.
- VENDOR
- Verkäufer eines Unternehmens oder von Unternehmensanteilen.
- VENTURE CAPITAL
- Erfasst Early stage, Expansion, Later stage – nicht aber Buy-outs und Mezzanine.
- VENTURE CATALYST
- Institution als Mittler zwischen jungen Technologieunternehmen und Eigenkapitalinvestoren; sichtet, prüft und verbessert Business- Pläne und sucht geeignete Investoren.
- VENTURE LEASING
- Durch Anlagevermögen finanziertes Venture Capital für Start ups und junge Unternehmen gegen Leasing-Gebühren.
- VINTAGE YEAR
- Jahr der Entstehung eines bestimmten Fonds und der ersten Kapitalinvestition.
- VULTURE CAPITALIST
- Geier“, ironisch-satirische Bezeichnung für Finanzinvestoren, deren Ziel das schnelle Geld" unter Einsatz unseriöser Methoden ist.
- WINDOW ON TECHNOLOGY
- Bevorzugtes Interesse eines Industriekonzerns, der sich über Eigenkapitalbeteiligungen Zugang zu neuen Technologien verschaffen will.
- WRITE OFF
- Totalverlust eines Investment, d. h. totales Abschreiben der investierten Mittel.
- YIELD
- Rate of Return bei Schuldverschreibungen/Ergebnis aus einer Kapitalanlage
- ZERO BONDS
- Anleihe ohne verbrieften Zins; die Rendite stammt aus der Differenz zwischen Kaufpreis und Rückzahlungsbetrag.


