Mitglieder-Login

|Zugangsdaten vergessen?

Mitglieder

Deutscher Eigenkapitaltag

13. Deutscher Eigenkapitaltag des BVK

Aktuelle Publikationen

Perspektiven - Chancen - Wachstum
Erfolgsbeispiele für Minderheitsbeteiligungen in Deutschland
PDF aufrufen


Private Equity Investor Brief Dezember 2011/Januar 2012
PDF aufrufen

Private Equity Barometer

Private Equity Barometer "Weltweit stehen Private-Equity-Gesellschaften über 750 Mrd. € für Investitionen zur Verfügung. "
mehr

Private Equity Brief

PRIVATE EQUITY BRIEF Was ist Private Equity? Warum ist Private Equity für die deutsche Wirtschaft wichtig? Antworten im neuen Private Equity Brief!
PDF aufrufen

Private Equity Stifterkreis

Private Equity Stifterkreis

Details: BonVenture Management GmbH

« Mitglieder nach PLZ

Anschrift:

Pettenkofer Str. 37
80336 München

Telefon:

+49 89 2000125-30

Fax:

+49 89 2000125-39

Ansprechpartner:

Dr. Erwin Stahl

Geschäftsführer / Partner:

Dr. Erwin Stahl

Gesellschafter der Gesellschaft:

Privatinvestoren

Investoren:

Privatinvestoren


Team BonVenture

Profil der Gesellschaft

BonVenture, München
Fonds und Stiftung für soziale Verantwortung
Seit ihrer Gründung 2003 fördert die BonVenture Gruppe Unternehmen und Organisationen mit sozialem, ökologischem oder gesellschaftlichem Geschäftszweck im deutschsprachigen Raum. BonVenture unterstützt innovative Projekte mit hohem Social Impact, die von einem motivierten und engagierten Social Entrepreneur vorangetrieben werden und sich langfristig finanziell selber tragen können. Dabei überträgt BonVenture den Ansatz von Venture-Capital-Programmen auf den sozialen Bereich. BonVenture ist die erste Vertreterin dieses Investment-Ansatzes im deutschsprachigen Raum und von Anfang an erfolgreich aktiv. Je Projekt investiert BonVenture TEUR 250 bis 1.000, im Normalfall gemeinsam mit Co-Investoren. Investitionen sind in Form von Eigenkapital, Mezzanine oder Darlehen möglich. Darüber hinaus unterstützt und fördert BonVenture Projekte mit einer professionellen Infrastruktur, Beratung und Netzwerkarbeit.

In Deutschland aktiv seit:

2003

Anzahl der Investmentmanager:

4

Anzahl derzeit verwalteter Fonds:

2 (Stand: 2011)

Verwaltetes Kapital:

15,66 Mio. € (Stand: 2011)

Aktuelle Anzahl der Portfoliounternehmen:

12, davon 12 in Deutschland (Stand: 2011)

Beispiele für bisherige und aktuelle Beteiligungen:

- Solarlite GmbH (www.solarlite.de)
- Kinderzentren Kunterbunt e.V. (www.kinderzentren.de)
- Dialogmuseum GmbH (www.dialogmuseum.de)

Art der Beteiligungsgesellschaft:

Unabhängige Beteiligungsgesellschaft (unabhängige Managementgesellschaft oder Beteiligungsberatungsgesellschaft)

Investoren:

Privatpersonen/Family Offices

Größenordnung der Investments bzw. Transaktionen:

Eigenkapitalinvestment von 0,20 bis 1,00 Mio. €

Umsatzgröße der finanzierten Unternehmen:

< 20 Mio. €

Beteiligungsart:

Minderheitsbeteiligung
Direkte/offene Beteiligungen
Stille Beteiligungen
Gesellschafterdarlehen/ Nachrangig haftende Darlehen
Genussrechte /Sonstiges Mezzanine-Kapital

Finanzierungsanlässe:

Start up-Finanzierung
Expansions-/Wachstumsfinanzierung

Branchenschwerpunkte:

Land- / Forstwirtschaft / Fischerei
Energie / Gas / Wasser / Umwelt
Cleantech
Sozialer Sektor/ Non-Profit-Einrichtungen
Sonstige Dienstleistungen

Regionale Schwerpunkte:

Deutschland gesamt
Deutschsprachiger Raum (DACH)

Ausgewählte Case Study: Das DialogMuseum: Entdeckungsreisen im Dunkeln

Das Ende 2005 eröffnete DialogMuseum in Frankfurt/Main zählt seit Mai 2005 zu den BonVenture Projekten. Das modellhafte Integrationsprojekt basiert auf dem Ausstellungskonzept „Dialog im Dunkeln“, das Dr. Andreas Heinecke vor über 20 Jahren entwickelte. Sehende begeben sich in völliger Dunkelheit auf eine Entdeckungsreise – geführt von Blinden, die so die Rolle der Experten übernehmen.

In Frankfurt können Besucher neben dem Kernbereich „Dialog im Dunkeln“ auch das „Casino for Communication – Spiele zwischen Menschen“ und „Taste of Darkness – Das Restaurant im Dunkeln“ besuchen. Weitere Angebote für Schulen und Firmen runden das Angebot ab. Gut die Hälfte der Besucher sind Schulgruppen, Studenten und Pädagogen. Etwa ein Viertel stellen jeweils Familien und Unternehmen.

Als Erlebnisraum ermöglicht das DialogMuseum ganz neue Eindrücke. Die Besucher erleben blinde oder stark sehbehinderte Menschen als kompetente Partner. Das fördert den vorurteilsfreien Umgang miteinander. Das Museum kann so zweifach als Beschäftigungsmotor wirken. Es schafft Arbeitsplätze und ebnet oft schwer vermit-telbaren behinderten Arbeitssuchenden den Weg in den ersten Arbeitsmarkt.

„Die umfassende soziale Zielsetzung stellte für BonVenture einen wesentlichen Anreiz dar, das Projekt Dialogmuseum mit Eigenkapital und Darlehen zu unterstützen“, sagt Dr. Erwin Stahl, Geschäftsführer der BonVenture Management GmbH. Hinzu kam, dass das Grundkonzept wirtschaftliche wie soziale Tragfähigkeit erwarten ließ. Nach einer hoch erfolgreichen Dauerausstellung in Hamburg trieb Andreas Heinecke das Konzept „Dialog im Dunkeln“ im In- und Ausland bereits im Franchise-Verfahren voran. Damit entsprach er der Hoffnung, welche BonVenture in Sozialunternehmer setzt: Dass sie multiplizierbare, langfristig wirksame und wirtschaftlich erfolgreiche Modelle sozialen Fortschritts voran treiben.

Die vorgegebene Marge von 50.000 bis 80.000 Besuchern pro Jahr erreichte das DialogMuseum bereits 2006 (rund 60.000 Besucher). Im zweiten Betriebsjahr zählte das Haus dann rund 82.000 Besucher und 2009 schließlich gut 83.000. Die Auslastung liegt im Jahresschnitt bei 80 Prozent, bereits 2007 gelang dem DialogMuseum der Break-even. Klara Kletzka, Geschäftsführerin des Trägers DialogMuseum GmbH und treibende Kraft im Museum, freut darüber hinaus noch etwas anderes: Der sehr hohe Anteil behinderter Mitarbeiter, von denen noch dazu viele fest angestellt sind. Dies ist ein wesentliches Ziel des Integrationsunternehmens.

Dr. Andreas Heinecke entwickelt als Geschäftsführer der von ihm gegründeten Consens Ausstellungs GmbH sein Konzept stetig weiter und vermarktet es im Franchising-Verfahren. Er ist heute einer der bekanntesten Sozialunternehmer Deutschlands und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Frankfurter DialogMuseum: www.dialogmuseum.de
zu Dialog im Dunkeln weltweit: www.dialogue-in-the-dark.com

« Mitglieder nach PLZ