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Perspektiven - Chancen - Wachstum
Erfolgsbeispiele für Minderheitsbeteiligungen in Deutschland
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Private Equity Investor Brief Dezember 2011/Januar 2012
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Private Equity Barometer
"Weltweit stehen Private-Equity-Gesellschaften über 750 Mrd. € für Investitionen zur Verfügung. "
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Private Equity Brief
Was ist Private Equity? Warum ist Private Equity für die deutsche Wirtschaft wichtig? Antworten im neuen Private Equity Brief!
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Details: Neuhaus Partners GmbH
Anschrift:
Jungfernstieg 30
20354 Hamburg
Telefon:
+49 40 355282-0
Fax:
+49 40 355282-39
Internet:
Geschäftsführer / Partner:
Dr. Gottfried Neuhaus (Vorsitz)
Matthias Grychta
Profil der Gesellschaft
Neuhaus Partners gehört in Deutschland zu den führenden, unabhängigen Venture Capital-Gesellschaften. Investiert wird in Unternehmen der Frühphase, die mit zukunftsweisender Technologie und hervorragendem Management eine führende Wettbewerbsposition in stark wachsenden Märkten erreichen können. Neuhaus Partners bietet seinen Beteiligungsunternehmen eine Verbindung aus unternehmerischem Know-how, langjähriger Erfahrung im Bereich Venture Capital und technischem Fachwissen. Unsere Investment Manager sind in der Regel selbst Ingenieure aus dem IT-Bereich. Sie sind mit den Dienstleistungen und Produkten sowie der Sprache unserer Beteiligungsunternehmen vertraut.
Das durchschnittliche Investitionsvolumen liegt zwischen € 1 Mio. und € 3 Mio. Bei größerem Finanzierungsbedarf syndiziert Neuhaus Partners mit namhaften, anerkannten Co-Investoren.
Neuhaus Partners kann seit der Gründung mehrere Börsengänge und zahlreiche Trade Sales vorweisen. Beispiele für erfolgreiche ehemalige Beteiligungsunternehmen sind BLAU Mobilfunk, DocMorris, handy.de, Nikoma, NxN und ricardo.de.
In Deutschland aktiv seit:
1998
Anzahl der Investmentmanager:
8
Anzahl derzeit verwalteter Fonds:
3 (Stand: 2011)
Verwaltetes Kapital:
126 Mio. € (Stand: 2011)
Aktuelle Anzahl der Portfoliounternehmen:
22, davon 22 in Deutschland (Stand: 2011)
Beispiele für bisherige und aktuelle Beteiligungen:
aktuelle Beteiligungen: antispameurope GmbH, apprupt GmbH, charismathics GmbH, Content Fleet GmbH, Exit Games GmbH, Fishlabs Entertainment GmbH, HR New Media GmbH, Intenium GmbH, Kaboa GmbH, MAZ Germany GmbH, Mikestar GmbH, MyHeritage Ltd., Next Kraftwerke GmbH, Propertybase GmbH, Searchmetrics GmbH, Smava GmbH, Sofatronic GmbH, Telcast Media Group GmbH, Tellja GmbH, Testroom GmbH, Tolingo GmbH, wwg worldwidegames GmbH.
bisherige Beteiligungen: 7d Software GmbH & Co. KG (Trade Sale), Axentiv AG (Trade Sale), BLAU Mobilfunk GmbH (Trade Sale), cellity AG (Trade Sale), DocMorris N.V. (Trade Sale), Emporis GmbH (Trade Sale), EUTEX European Telco Exchange AG (IPO), Gentleware AG (Trade Sale), Gerdes AG (Trade Sale), FamilyHarbour.de AG (Trade Sale), handy.de Vertriebs GmbH (Trade Sale), Nikoma Beteiligungs GmbH (Trade Sale), novomind AG (Buy back), NXN Software Aktiengesellschaft (Trade Sale), Ricardo.de AG (IPO), SLS Micro Technology GmbH (Trade Sale).
Art der Beteiligungsgesellschaft:
Unabhängige Beteiligungsgesellschaft (unabhängige Managementgesellschaft oder Beteiligungsberatungsgesellschaft)
Investoren:
Privatpersonen/Family Offices
Kreditinstitute
Fund-of-Funds
Andere Investoren
Größenordnung der Investments bzw. Transaktionen:
Eigenkapitalinvestment von 1,00 bis 3,00 Mio. €
Umsatzgröße der finanzierten Unternehmen:
< 10 Mio. €
Beteiligungsart:
Minderheitsbeteiligung
Direkte/offene Beteiligungen
Finanzierungsanlässe:
Seed-Finanzierung
Start up-Finanzierung
Expansions-/Wachstumsfinanzierung
Branchenschwerpunkte:
Elektrotechnik / Elektronik / Halbleiter
Cleantech
Software / IT
Internet
Kommunikationstechnologie
Medien
Handel / E-Commerce
Regionale Schwerpunkte:
Deutschland gesamt
Europa gesamt
Deutschsprachiger Raum (DACH)
Ausgewählte Case Study: BLAU Mobilfunk: Unabhängiger Anbieter revolutioniert deutschen Mobilfunkmarkt
Ob Mobiltelefon, Smart-Handy oder iPhone – ohne mobile Kommunikation geht heute kaum noch was. Entsprechend lukrativ und umkämpft ist der Markt. Doch wo große Player wie T-Mobile, Vodafone, E-Plus & Co lange Zeit ohne Alternative waren, überzeugen heute kleine Anbieter mit innovativen Konzepten ohne lange Laufzeiten und komplizierte, oftmals teure Tarife.
Der erste unabhängige Anbieter in Deutschland war ein Hamburger Mobilfunk-Discounter, BLAU Mobilfunk GmbH.
Gegründet wurde das Start-up im Sommer 2005 von drei Jungunternehmern mit einschlägiger Erfahrung in der Branche: Martin Ostermayer, Dirk Freise und Thorsten Rehling hatten zuvor das Mobilfunkportal handy.de erfolgreich aufgebaut und 2001 an Bertelsmann verkauft. Bei beiden Projekten stellte die Hamburger Venture-Capital-Gesellschaft Neuhaus Partners das Startkapital und ermöglichte dem Trio so die ersten Schritte. Das Vertrauen des Investors und der Mut zum Risiko machten sich bezahlt: Bereits nach kurzer Zeit hatte sich BLAU einen Namen gemacht – „und die Kunden waren begeistert!“, so Gründer Ostermayer.
BLAU entwickelte sich schnell so erfolgreich, dass in kürzester Zeit weitere Investoren gewonnen werden konnten. Bereits Ende 2005 kamen der kuwaitische Private Equity Investor Al-Fawares sowie wenig später die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft Heliad Equity-Partners dazu. Mit den neuen Mitteln wurde weiter erfolgreich investiert. Kurze Zeit später waren die Startpakete von BLAU deutschlandweit in Verbrauchermärkten, Tankstellen und Drogeriemärkten erhältlich. Mit dem Tarif „Blauworld“ hat sich das Unternehmen außerdem auf unbekanntes Terrain gewagt: den stark wachsenden Bereich der Auslandstelefonie.
Und auch auf die Mitarbeiterzahl des jungen Unternehmens hat sich die Beteiligung der Investoren positiv ausgewirkt: Innerhalb eines Jahres war um die drei Visionäre Ostermayer, Freise und Rehling schon ein über 30-köpfiges Team gewachsen.
Anfang 2007 gelang dem Unternehmen der nächste Sprung nach vorn: BLAU übernahm debitel Light, eine Tochter der debitel AG. Seit dem Zusammenschluss beider Firmen ist BLAU die Nummer zwei im deutschen Markt der Mobilfunk-Discounter.
Das Potenzial von BLAU blieb auch der Konkurrenz nicht verborgen. Somit war es nicht überraschend, dass im Frühjahr 2008 ein Kaufangebot des niederländischen E-Plus-Mutterkonzerns KPN ins Haus flatterte. Gründer und Investoren verkauften Ihre Anteile – auch unter der Bedingung, dass ansonsten alles beim Alten bleibt. „Die Kernmarken blau.de und blauworld sind erhalten geblieben. Wir haben BLAU mit den heute 80 Mitarbeitern unverändert und in der gleichen organisatorischen Struktur weitergeführt“, berichtet Ostermayer. Dank der bisherigen Erfolgsgeschichte des Unternehmens ist er auch für die Zukunft optimistisch.

