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Private Equity Investor Brief Dezember 2011/Januar 2012
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Private Equity Brief

PRIVATE EQUITY BRIEF Was ist Private Equity? Warum ist Private Equity für die deutsche Wirtschaft wichtig? Antworten im neuen Private Equity Brief!
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Private Equity Stifterkreis

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Details: Perusa GmbH

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Anschrift:

Theatinerstr. 40
80333 München

Telefon:

+49 89 2388789-0

Fax:

+49 89 2388789-50

Ansprechpartner:

Dr. Christian Hollenberg

Geschäftsführer / Partner:

Dr. Christian Hollenberg, Dr. Christopher Höfener, Dr. Hanno Schmidt-Gothan

Gesellschafter der Gesellschaft:

Dr. Christian Hollenberg, Dr. Christopher Höfener, Dr. Hanno Schmidt-Gothan

Investoren:

Internationale Pensionsfonds, Banken, Fund of Funds, Versicherungen

Profil der Gesellschaft

Der von uns beratene Fonds Perusa Partners Fund I, L.P. investiert in etablierte Unternehmen mit einer ausgewiesenen Produkt- und Markthistorie. Er konzentriert sich dabei auf Mittelständler im deutschsprachigen Raumm die sich in Veränderungs-, Umbruchs- und Sondersituationen befinden, was die Notwendigkeit zur Bewältigung von Existenzkrisen bis zur drohenden oder angemeldeten Insolvenz einschließen kann. Er ist jedoch kein reiner "Turnaround" Investor und daher auch bereit, betriebswirtschaftlich angemessene und marktübliche Kaufpreise für erfolgreiche und profitable Unternehmen zu zahlen. Das Augenmerk liegt immer auf der langfristig wertsteigernden Veränderbarkeit des erworbenen Unternehmens, nicht auf der kurzfristigen Realisierung von Ausschüttungen.

Hervorheben möchten wir insbesondere die mit 14 Jahren branchenunüblich lange Fondslaufzeit, durch die das wahrscheinlich langfristigste derzeit am Markt befindliche Eigenkapital zur Bewältigung von Veränderungssituationen Verfügung gestellt werden kann.

In Deutschland aktiv seit:

2008

Anzahl der Investmentmanager:

8

Anzahl derzeit verwalteter Fonds:

1 (Stand: 2010)

Verwaltetes Kapital:

155 Mio. € (Stand: 2010)

Aktuelle Anzahl der Portfoliounternehmen:

8, davon 7 in Deutschland (Stand: 2010)

Beispiele für bisherige und aktuelle Beteiligungen:

Buderus Feinguss, gb Implantate, trovicor, Karlie Heimtierbedarf , Best Quality, GRV Luthe, Kammann

Art der Beteiligungsgesellschaft:

Unabhängige Beteiligungsgesellschaft (unabhängige Managementgesellschaft oder Beteiligungsberatungsgesellschaft)

Investoren:

Kreditinstitute
Versicherungen
Pensionsfonds
Fund-of-Funds

Größenordnung der Investments bzw. Transaktionen:

Eigenkapitalinvestment < 25,00 Mio. €

Transaktionsvolumen:

< 200 Mio. €

Umsatzgröße der finanzierten Unternehmen:

20 bis 750 Mio. €

Beteiligungsart:

Mehrheitsbeteiligung
Direkte/offene Beteiligungen

Finanzierungsanlässe:

Expansions-/Wachstumsfinanzierung
Secondary-Transaktionen
Public to Private/PIPE
Turnaround-/Sanierungsfinanzierung
Small Buy-outs (< 25 Mio. € Transaktionsvolumen)
Mid-market Buy-outs (25-250 Mio. € Transaktionsvolumen)

Branchenschwerpunkte:

keine Branchenschwerpunkte

Regionale Schwerpunkte:

Deutschland gesamt
Deutschsprachiger Raum (DACH)

Ausgewählte Case Study:

Seit 2004 kränkelte der traditionsreiche Spezialmaschinenbauer Kammann aufgrund einer hohen Fremdkapitallast und des plötzlichen Umsatzrückganges in seinem wichtigsten Geschäftsfeld.

Druckmaschinen von Kammann wurden in drei Bereiche verkauft: Bedruckung von Optical Discs (CDs und DVDs), Bedruckung von Hohlkörpern aus Glas und Kunststoff (sog. Container) und Rollendruck, z.B. für Etiketten oder technisches Drucken. Der Bereich Optical Disc war früher sehr erfolgreich und machte im Jahr 2004 rund 80% des Umsatzes aus.

Mit dem Aufkommen des iPod begann der Niedergang der Optical Disc Druckmaschinen, von 85 Mio. EUR Umsatz im Jahr 2004 auf 18 Mio. EUR 2009. Diese Situation, verschärft durch die Finanz- und Wirtschaftskrise, trieb Kammann trotz eines gesunden Containerdruck- und Rollendruckgeschäftes noch während der Beteiligungsverhandlungen mit dem Perusa-Fonds Ende 2009 in die Insolvenz. Der Insolvenzverwalter unterstützte den schon vor der Insolvenz ausgearbeiteten Plan, das Unternehmen zu verkaufen und durch eine übertragende Sanierung zu retten.

Am 1. April 2010 übernahm die Perusa Partners Fund I, L.P. zusammen mit den beiden Geschäftsführern das Unternehmen. Trotz der Insolvenz konnten 160 der ursprünglich 250 qualifizierten Arbeitsplätze erhalten werden.

Verschlankt soll das Unternehmen nun auf den traditionell erfolgreichen Bereich Container-Druck, der bisher stiefmütterlich behandelt wurde, neu ausgerichtet werden. Perusa legt den Fokus auch stark auf den Umsatz, und – was für eine Sanierung eher ungewöhnlich ist – nicht allein auf die Kosten. Bis zu sieben Jahre will Perusa beteiligt bleiben, hätte aber auch noch länger Zeit.

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