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Erfolgsbeispiele für Minderheitsbeteiligungen in Deutschland
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Private Equity Investor Brief Dezember 2011/Januar 2012
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Private Equity Barometer
"Weltweit stehen Private-Equity-Gesellschaften über 750 Mrd. € für Investitionen zur Verfügung. "
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Private Equity Brief
Was ist Private Equity? Warum ist Private Equity für die deutsche Wirtschaft wichtig? Antworten im neuen Private Equity Brief!
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Details: FIDURA Private Equity Fonds
Anschrift:
Bavariaring 44
80336 München
Telefon:
+49 89 238898-0
Fax:
+49 89 238898-29
E-Mail:
Internet:
Weitere Geschäftsstellen:
Prag, Bratislava
Ansprechpartner:
Dipl.- Ing. Ingrid Weil
Geschäftsführer / Partner:
Dipl.- Math. Klaus Ragotzky
Gesellschafter der Gesellschaft:
IWF Fondsconsult GmbH, FIDURA Verwaltungs- und Management GmbH, M & B Treuhand GmbH, Privatinvestoren
Investoren:
Privatpersonen
FIDURA Fondsmanagement: Dr. Uwe Albrecht, Tomas Meinen, Klaus Ragotzky, Martin Reichenbach
Profil der Gesellschaft
Mit einem platzierten Fondsvolumen von 100 Millionen Euro gehört das Münchner Emissionshaus FIDURA Capital Consult GmbH zu den führenden Anbietern direkt investierender Private-Equity-Publikumsfonds in Deutschland. Die FIDURA Private-Equity-Fonds verfolgen kein Dachfondskonzept, sondern investieren direkt in kleine und mittlere wachstumsorientierte Unternehmen aller Branchen. Als Publikumsfonds eröffnen sie auf diese Weise auch Normalanlegern den direkten Zugang zur renditestarken Anlageklasse Private Equity. Das aktuelle Angebot, der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds, ist darüber hinaus der einzige öffentlich angebotene Private-Equity-Fonds mit festen ethischen Beteiligungskriterien.
Im Juli 2011 veräußerten die FIDURA Private Equity Fonds mit weiteren Investoren das Sensorikunternehmen SensorDynamics für 164 Mio.$ an das US-Halbleiterunternehmen Maxim Integrated Products Inc. Der Unternehmenswert (Enterprise Value) hatte sich seit dem Einstieg von FIDURA Ende 2007 mehr als verfünffacht.
Als bankenunabhängige Fondsgesellschaften, finanzieren die FIDURA Fonds ihre Beteiligungen ausschließlich über Eigenkapital.
Das Fondsmanagement besteht aus erfahrenen Unternehmern mit langjährigem Investmentbank-/Private-Equity-Hintergrund.
In Deutschland aktiv seit:
2003
Anzahl der Investmentmanager:
4
Anzahl derzeit verwalteter Fonds:
3 (Stand: 2011)
Verwaltetes Kapital:
100 Mio. € (Stand: 2011)
Aktuelle Anzahl der Portfoliounternehmen:
4, davon 2 in Deutschland (Stand: 2011)
Beispiele für bisherige und aktuelle Beteiligungen:
WEBfactory GmbH (Deutschland); SensorDynamics AG (Österreich)- veräußert; mechatronic systemtechnik GmbH (Österreich); FRT, Fries Research & Technology GmbH (Deutschland)
Art der Beteiligungsgesellschaft:
Unabhängige Beteiligungsgesellschaft (unabhängige Managementgesellschaft oder Beteiligungsberatungsgesellschaft)
Investoren:
Privatpersonen/Family Offices
Größenordnung der Investments bzw. Transaktionen:
Eigenkapitalinvestment von 0,30 bis 3,00 Mio. €
Umsatzgröße der finanzierten Unternehmen:
1 bis 20 Mio. €
Beteiligungsart:
Minderheitsbeteiligung
Mehrheitsbeteiligung
Direkte/offene Beteiligungen
Finanzierungsanlässe:
Start up-Finanzierung
Expansions-/Wachstumsfinanzierung
Branchenschwerpunkte:
keine Branchenschwerpunkte
Regionale Schwerpunkte:
Deutschland gesamt
Deutschsprachiger Raum (DACH)
Ausgewählte Case Study: WEBfactory GmbH: vom Projekthaus zum führenden Portalanbieter für regenerative Energien
Die Beteiligung am Unternehmen WEBfactory GmbH (Deutschland) wurde Ende 2006 eingegangen. Aus einer kleinen Softwareschmiede ist mittlerweile ein professionell aufgestelltes und auch international agierendes Unternehmen geworden. WEBfactory konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/10 eine Umsatzsteigerung von rund 40 Prozent erzielen.
Im laufenden Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen eine weitere deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung. Das starke Umsatzplus kommt nicht von ungefähr. Seit dem das Unternehmen mit ausreichend Kapital ausgestattet ist, investierte es vor allem in die Steigerung seines Bekanntheitsgrades und in die zügige Weiterentwicklung von innovativen Produkten für wachstumsstarke Branchen. So konnten neue Kunden insbesondere in den Bereichen regenerative Energien und Energie-Management / Energie-Monitoring hinzugewonnen werden. Der Umsatz wurde mit mehr als 200 Kunden, hauptsächlich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, generiert. Der Export-Anteil betrug rund 15 Prozent, wobei Schweden einen besonderen Schwerpunkt bildete. Vor diesem Hintergrund hat sich auch die Finanzkrise bisher nicht auf das Geschäft von WEBfactory ausgewirkt: durch die Konzentration auf attraktive Branchen und Regionen konnten Rückgänge in anderen Branchen wie im Maschinenbau mehr als kompensiert werden. Ein erfolgreiches Beispiel ist die Überwachung dezentraler Photovoltaik-Anlagen der Stadtwerke Buchen in Odenwald. Mit dem WEBfactory Energie-Management-System (EMS) ist es keine Zukunftsvision mehr, sondern Realität, Energiedaten dezentral verteilter Anlagen immer und überall zu erfassen, zu visualisieren, auszuwerten und abzurechnen. Als Fullservice-Provider bietet WEBfactory damit ein attraktives, hardwareunabhängiges Portal für die Energiesteuerung.
Mit dem zugeführten Kapital wurden auch die internen Geschäftsprozesse optimiert und der klassische Vertrieb um innovative Absatzkonzepte ergänzt. So hat das Unternehmen ein eigenes Netzwerk-System namens „WEBXperts“ eingeführt, in dem die Systemintegratoren als Certified und Premium WEBXperts wirtschaftliche Vorteile aus der gemeinsamen Vertriebs- und Marketingarbeit ziehen können. Durch Messeaktionen und Veröffentlichungen der eigenen und gemeinsamen Erfolge auf der WEBfactory-Website und im Newsletter, sowie mit aktiver Unterstützung durch Pressearbeit, empfiehlt WEBfactory auch aktiv – je nach Kundenanforderung – die Kooperationspartner weiter und steigert indirekt so den eigenen Umsatz. Ausländische Partner, wie zum Beispiel Rajdeep Automation Pvt. Ltd. aus Indien, profitieren darüber hinaus von einem kontinuierlichen Wissenstransfer infolge der stetigen Weiterentwicklung der WEBfactory Basistechnologien und der ständigen Implementierung von Erkenntnissen aus der Praxis.
Als Exit- Perspektive bietet sich vor allem ein Trade Sale an einen Investor an, der die weitere Internationalisierung des Unternehmens forcieren kann.


