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Merlin Entertainments Group - Gute Unterhaltung für ganz Europa
Das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds kennt heute jeder. Und auch Namen wie LEGOLAND oder Gardaland sind vielen Menschen ein Begriff - nicht nur, weil sie Kinderherzen höher schlagen lassen.
Erlebnisparks mit ihren zahlreichen Attraktionen schleusen jährlich rund 35 Millionen Besucher durch ihre Eingangspforten. Für die aus dem südenglischen Provinzstädtchen Pool stammende Merlin Entertainments Group ist der Spaß für die gesamte Familie das tägliche Geschäft: Sie betreibt mittlerweile 58 Attraktionen in ganz Europa, Nordamerika und Asien. Mit rund 13.500 Angestellten ist Merlin ein wichtiger Arbeitgeber in zwölf Ländern auf drei Kontinenten. Neben LEGOLAND, Madame Tussauds und Gardaland gehören viele weitere Attraktionen – so z.B. SEA LIFE, das Heide ParkResort in Soltau, die Dungeons, das London Eye oder die Alton Towers - zur Merlin Gruppe. Damit ist das Unternehmen nach Disney die Nummer 2 im weltweiten Markt der Themenparks und Attraktionen – und gehört auch in Deutschland zu den führenden Unternehmen in diesem Bereich. Neben dem Hamburg Dungeon und dem Heide Park Resort mit angeschlossenem Themenpark und Hotel gibt es hierzulande acht Sea Life Attraktionen, ein Legoland in Günzburg, Legoland Discovery Centers in Duisburg und Berlin und ebenfalls ein Madame Tussauds in der Hauptstadt.Mit Blackstone den passenden Partner gefunden
Hinter der bunten Kulisse und blühenden Leichtigkeit eines Freizeitparks verbirgt sich jedoch jede Menge Arbeit, die eine hohe Leistungsbereitschaft aller Beteiligten und starke Partnerschaften erfordert. Anfang 2005 übernahm das Private Equity-Haus The Blackstone Group die Merlin Gruppe und verhalf so dem Management zur Partnerschaft mit dem Spielzeughersteller LEGO. Die vier Themenparks LEGOLAND wurden noch im selben Jahr von Merlin erworben und LEGO erhielt eine Minderheitsbeteiligung an der neuen Unternehmensgruppe. Aber das finanzielle Engagement durch Blackstone ging weit über die Integration von LEGOLAND hinaus. 2006 wurde der größte italienische Freizeitpark "Gardaland" übernommen und ließ Merlin auch in Südeuropa Fuß fassen. Ein Jahr später kaufte die Merlin Gruppe die erfolgreiche Tussauds Group samt der weltweit bekannten Marken Madame Tussauds und "the London Eye" und baute somit seine Vorreiterstellung in Europa weiter aus. Kurzum: Mit Blackstone fand Merlin den passenden Partner, um sich auf dem weltweit von starker Konkurrenz geprägten Markt der Freizeitparks und Besucherattraktionen zu etablieren und die eigene Position auszubauen. Dass Blackstone neben dem finanziellen Engagement auf ein enormes Know-how zurückgreifen konnte, kam dem Unternehmen zusätzlich zu Gute.
Für die Angestellten der Merlin Gruppe öffneten sich neue Möglichkeiten. Die Mitarbeiterzuwächse zeigen den Erfolg des von Merlin und Blackstone eingeschlagenen Weges. Waren es im Jahr 2005 noch 780 Arbeitnehmer, beschäftigte die Merlin Gruppe nur ein Jahr später rund 5.000 Menschen. Mit der Übernahme der Tussauds Gruppe 2007 kamen weitere 8.200 Arbeitnehmer hinzu. Dank des starken organischen Wachstums beschäftigt die Merlin Gruppe heute rund 13.500 Menschen.
Merlin-Chef Varney: "Einzigartiges Potenzial"
Auch die Geschäftszahlen können sich sehen lassen. Die mit Hilfe von Blackstone finanzierte Unternehmensausrichtung ließ in den letzten Geschäftsjahren eine deutliche Steigerung der Unternehmensumsätze zu. Merlin ist aber nicht nur aufgrund der strategischen Zukäufe gewachsen, sondern verzeichnete auch bemerkenswertes organisches Wachstum durch Investitionen in die einzelnen Attraktionen einerseits und den Start des neuen Geschäftsfeldes "Midway" (Indoor-Attraktionen mit kurzem Aufenthalt wie z.B. Madame Tussauds) andererseits. Folge davon war ein zweistelliges EBITDA-Wachstum in acht aufeinanderfolgenden Jahren seit 2000 in den Kerngeschäftsfeldern – allein 2008 belief es sich auf 20 %. Auch während des Geschäftsjahres 2008 konnte Merlin erneut einen Jahresumsatzzuwachs von 37% verzeichnen. Die positive Umsatzentwicklung der Merlin Gruppe resultiert überwiegend aus der Investitionen zur Erschließung neuer Märkte. Das nötige Kapital kam von Blackstone. Anfangs stellte das Private Equity-Haus 50 Mio. $ zur Verfügung, steigerte jedoch sein investiertes Kapital bis zum heutige Zeitpunkt auf 309 Mio. $. Durch diese starke Partnerschaft, der hervorragenden Arbeit des Merlin-Teams und des Engagements von Blackstone konnte Merlin seinen Umsatz von anfangs 86 Mio. $ auf nun 1,2 Mrd. $ vervielfachen.
"Merlin ist ein einzigartiges Unternehmen, an dessen Potenzial, eines Tages Weltmarktführer zu sein, das Management immer geglaubt hatte. Blackstones Vision, die finanzielle Stärke und Expertise trugen wesentlich dazu bei, den Traum Realität werden zu lassen", so Nick Varney, CEO der Merlin Entertainment Group, über die Zusammenarbeit mit Blackstone.

