Freistaat Bayern startet neuen Wachstumsfonds: 150 Mio. Euro für junge Unternehmen

Heute gab die bayerische Staatsministerin für Wirtschaft Ilse Aigner MdL den Startschuss für den "Wachstumsfonds Bayern", mit dem der Freistaat Bayern junge, innovative Start-ups fördert. Wie das bayerische Wirtschaftsministerium auf der heutigen Pressekonferenz bekannt gab, richtet sich der staatliche Fonds an Jungunternehmen aus der Hightech-Szene, die nach einer erfolgreichen Gründung mit dem Kapital weiteres Wachstum generieren wollen, und ihren Sitz in Bayern haben. "Wir freuen uns sehr, dass der Freistaat hier mit positivem Beispiel vorangeht und die Jungunternehmen in der Wachstumsphase unterstützt. Für Start-ups ist es besonders schwierig, Anschlussfinanzierungen zu generieren. Das neue Instrument hilft, die Lücke bei der Anschlussfinanzierung zu schließen", sagte BVK-Vorstandsmitglied Christian Schatz anlässlich der Vorstellung des Wachstumsfonds.

Der Fonds wird mit einem Volumen von bis zu 100 Mio. Euro aufgelegt und setzt sich aus 30 Mio. Euro an Haushaltsmitteln sowie 70 Mio. Euro von der staatlichen Förderbank LfA zusammen. Durch zusätzliche private Investitionen stehen damit 250 Mio. Euro den Jungunternehmen im Freistaat zur Verfügung. Verwaltet wird der Fonds von der LfA-Tochter Bayern Kapital.
"Bayern startet hier ein Leuchtturmprojekt, dass sich auch andere Bundesländer zum Vorbild nehmen sollten. Es ist wichtig, dass die Start-ups nach der erfolgreichen Gründung in ihrer weiteren Entwicklung nicht allein gelassen werden", so Ulrike Hinrichs, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des BVK. "Die Start-ups leisten einen wichtigen Beitrag für den Innovationsstandort Deutschland. Bayern nimmt bereits heute im Bereich der Medizintechnik eine bedeutende Rolle ein. Damit die vorhandenen Potentiale ausgeschöpft werden und die Startups mit ihren Ideen auf der Suche nach Kapital nicht ins Ausland abwandern, muss der Finanzierungsbedarf in Deutschland gedeckt werden."