Bundeswirtschaftsministerium stockt Fonds auf: MBGen haben weitere 35 Millionen Euro Mikromezzanin zur Verfügung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat das Fondsvolumen des seit September 2013 bestehenden Mikromezzaninfonds Deutschland von 35 Millionen Euro auf 70 Millionen Euro verdoppelt. Damit können die Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften noch mehr kleine Beteiligungen bis 50.000 Euro über den Mikromezzaninfonds Deutschland anbieten.

Der Fonds wird aus Mitteln des ERP-Sondervermögens und des Europäischen Sozialfonds (ESF) aufgelegt. Kleine und junge Unternehmen sowie Existenzgründer/innen erhalten über den Fonds wirtschaftliches Eigenkapital in Form von stillen Beteiligungen bis 50.000 Euro und mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren. Ansprechpartner für interessierte Gründer und Unternehmer sind die Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften in dem jeweiligen Bundesland, in dem die Investition erfolgen soll. Seit dem Programmstart im September 2013 verzeichnet der Mikkromezzaninfonds eine rege Nachfrage. Bis Ende Juli 2014 wurden deutschlandweit mehr als 700 Beteiligungen über insgesamt rund 30 Millionen Euro zugesagt.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Die große Nachfrage und die Breite der geförderten Projekte zeigen, dass mit diesem zielgerichteten Programm eine Förderlücke geschlossen werden konnte. Sehr erfreulich ist auch, dass die Mittel in großem Umfang den besonderen Zielgruppen, wie z. B. 'Unternehmerinnen', 'Unternehmensleitung mit Migrationshintergrund' oder 'Gründungen aus der Arbeitslosigkeit' zugeflossen sind. Um diese jungen Unternehmerinnen und Unternehmer weiter zu unterstützen und eine kontinuierliche Förderung zu gewährleisten, hat das Bundeswirtschaftsministerium die Fondsmittel von 35 Mio. Euro auf 70 Mio. Euro verdoppelt."

Der Mikromezzaninfonds richtet sich insbesondere an solche Unternehmen, die ausbilden, aus der Arbeitslosigkeit gegründet, von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden. Auch gewerblich orientierte Sozialunternehmen können den Fonds nutzen. Ausgenommen sind Unternehmen in Schwierigkeiten und Sanierungsfälle. Der Mikromezzaninfonds wird von der NBank, der Investitions- und Förderbank Niedersachsen, verwaltet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mikromezzaninfonds-deutschland.de.