Diskussion zur Innovationsförderung mit Bundestagsabgeordneten im Reichstag

Stetige Innovation und technologischer Fortschritt sind für den deutschen Mittelstand von elementarer Bedeutung. Dies ist die Basis für unternehmerischen Erfolg und Garant für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Hierfür sind optimale Rahmenbedingungen zwingende Voraussetzung. Gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Technologietransfer und Innovation e.V. (DTI), dem Verband Innovativer Unternehmen (VIU), dem Verband Deutscher Bürgschaftsbanken (VDB) und den Technologie- und Gründerzentren (ADT) lud der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) am 9. April 2014 politische Entscheidungsträger und Marktteilnehmer zu einer Podiumsdiskussion in das Reichstagsgebäude.

Hansjörg Durz MdB (CDU/CSU), Dieter Janecek MdB (Bündnis90 / Die Grünen), Ralph Lenkert MdB (Die Linke) und Andrea Wicklein MdB (SPD) berichteten aus ihren Fraktionen mehr als 100 Gästen über die Konzepte und Maßnahmen zur Förderung der mittelstandsorientierten Innovations- und Technologiepolitik. Dabei standen neben den Herausforderungen im Bereich der Gründungsfinanzierung auch bereits bestehende Projektförderungen wie ZIM, INNO-KOM oder KMU innovativ sowie alltägliche Probleme der Unternehmer wie Bürokratieabbau, Antragshürden und Fachkräftemangel auf der Tagesordnung.

"Der deutsche Mittelstand ist das Aushängeschild unseres Wirtschaftsstandorts. Hier gibt es viele "Hidden Champions", die sich Dank Innovationen als Weltmarktführer behaupten. Mit Beteiligungskapital können sie ihre Produkte weiterentwickeln und international wachsen. Deswegen ist Beteiligungskapital ein wichtiger Innovations- und Wachstumstreiber", sagt Ulrike Hinrichs, Geschäftsführerin des BVK. "Aber auch bei der Frage der Unternehmensnachfolge können Beteiligungsgesellschaften zukunftsfähige Lösungsansätze bieten. So kann verhindert werden, dass Know-How verloren geht" ergänzt sie.

Wichtiger Bestandteil der Diskussion waren die Herausforderungen im Bereich der Gründungsunterstützung von technologieorientierten Start-ups. Dass die Förderung von Jungunternehmen eine wichtige Rolle spielt, können die Mitglieder des Deutschen Bundestages vor der eigenen Haustür sehen: Berlin ist die Hauptstadt der Gründer. "Die Politik hat erkannt, dass Ideen zur Umsetzung Kapital brauchen. Wir begrüßen die aktuellen Initiativen auf Bundes- wie auf Landesebene zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Venture Capital ausdrücklich. Fest steht: Wer Gründer fördern will, muss Venture Capital stärken. Es geht hierbei nicht um die Privilegierung einer Anlageklasse, sondern um die Zukunftsfähigkeit unseres ressourcenarmes Landes", so Hinrichs.