Bayerisches Wirtschaftsministerium legt Wachstums-Fonds auf: Positives Signal für Gründer in Bayern

Der Freistaat Bayern will mit einem Wachstumsfonds junge, innovative Start-ups in Bayern fördern. Wie das bayerische Wirtschaftsministerium Anfang April 2014 bekannt gab, wird ein "Wachstumsfonds Bayern" mit einem Volumen von bis zu 100 Mio. Euro aufgelegt. Der Fonds richtet sich an Jungunternehmen aus der Hightech-Szene, die nach einer erfolgreichen Gründung mit dem Kapital weiteres Wachstum generieren wollen.

"Die Ankündigung des Wachstumsfonds Bayern ist ein positives Signal - für Bayern und aus Bayern. Während der Bereich der Frühphasenfinanzierung durch Instrumente wie den Hightech-Gründerfonds gut abgedeckt ist, bestehen aktuell Probleme bei der Anschlussfinanzierung. Die Gründer dürfen aber nicht allein gelassen werden. Hier setzt der Bayern-Fonds an. Deswegen begrüßen wir die bayerische Initiative ausdrücklich. In dem Wachstumsfonds sehen wir ein Leuchtturm-Projekt aus dem Alpenland. Auch andere Bundesländer sollten sich das Modell zum Vorbild nehmen", sagt Ulrike Hinrichs, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften BVK. "Bayern nimmt bereits heute im Bereich der Medizintechnik eine bedeutende Rolle ein. Start-ups leisten einen wichtigen Beitrag zur kontinuierlichen Fortentwicklung dieser Zukunftsbranche. Wichtig ist, dass der Finanzierungsbedarf gedeckt ist, damit die vorhandenen Potenziale vollständig ausgeschöpft werden", so Ulrike Hinrichs weiter.

Der Wachstums-Fonds setzt sich aus 30 Mio. Euro an Haushaltsmitteln sowie 70 Mio. Euro von der staatlichen Förderbank LfA zusammen. Weitere 150 Mio. Euro sollen bei privaten Investoren eingeworben werden. Verwaltet wird der Fonds von der LfA-Tochter Bayern Kapital. "Co-Investments, das heißt die Verknüpfung von öffentlichen Fördergeldern und privatem Kapital, bilden eine Symbiose für den bayerischen und deutschen Wirtschaftsstandort", erläutert Ulrike Hinrichs. Die Wirtschaftsministerin des Freistaates, Ilse Aigner MdL, geht davon aus, dass sich mit dem Kapital der Finanzierungsbedarf der bayerischen Hightech-Start-ups in den kommenden fünf Jahren decken lässt.

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