Koalitionsvertrag setzt richtige Zeichen für Beteiligungskapital

Der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) begrüßt das Bekenntnis zu Beteiligungskapitalinvestitionen im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD. Matthias Kues, Vorstandsvorsitzender des BVK: "Im Koalitionsvertrag gibt es eine Reihe guter Ansätze, vor allem zur Wagniskapitalförderung. Wir fordern die künftige Regierung auf, diese Vorhaben in den kommenden Jahren umzusetzen."

Die Parteien wollen den Gründergeist und das Unternehmertum in Deutschland stärken, sowie den Mittelstand und Existenzgründungen fördern. Der BVK erkennt in diesem Zusammenhang an, dass die Verhandlungspartner von schwarz-rot ausdrücklich das Nebeneinander von Investitionen der öffentlichen Hand einerseits und privaten Investitionen andererseits befürworten.

BVK-Geschäftsführerin Ulrike Hinrichs: "Wichtig ist, dass die diskutierten Steuererhöhungspläne vom Tisch sind. Sie hätten sich negativ auf den gesamten Investitions- und Wirtschaftsstandort ausgewirkt und die Rahmenbedingungen für Beteiligungsfinanzierungen massiv verschlechtert."

Laut Koalitionsvertrag wollen Union und SPD die Attraktivität von Beteiligungsinvestitionen insbesondere bei neu gegründeten Unternehmen steigern, sowie die steuerlichen Rahmenbedingungen für Wagniskapital international wettbewerbsfähig gestalten. Damit soll Deutschland als Fondsstandort attraktiv gemacht werden. Beteiligungskapital wird in seiner Rolle als Wachstums- und Innovationstreiber gewürdigt. Der BVK befürwortet die Pläne, ein "Venture-Capital-Gesetz" zu schaffen, um den Rahmen für Innovationskräfte zu verbessern.