Bundesarbeitsministerin besucht Helmut Klingel GmbH in Pforzheim

Die Verbindung von Bodenständigkeit und Hightech – dies zeichnet das Metallbearbeitungsunternehmen Helmut Klingel GmbH aus, das die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ursula von der Leyen MdB vergangenen Montag gemeinsam mit dem Gunther Krichbaum, MdB (CDU), und dem Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften BVK e.V. besuchte.

1986 hat das Unternehmen mit zwei Mitarbeitern begonnen. Heute beschäftigt es 240 Mitarbeiter und beliefert mit seinen Produkten Abnehmer in Deutschland und im europäischen Ausland. Helmut Klingel bearbeitet schwer zerspanbare Spezialstähle und Titan, um daraus zum Beispiel Komponenten für Zahnimplantate herzustellen. Die Abnehmer kommen aus Branchen wie der Dental-, Medizin-, Mess- und Regeltechnik. Bei seinem stetigen Wachstum wird das Unternehmen von der Beteiligungsgesellschaft Halder im Rahmen eines Management-Buy-outs unterstützt. "Mithilfe des Beteiligungskapitals konnten wir neue Auftraggeber im Sektor Orthopädietechnik gewinnen, auch bauen wir die Medizintechnik weiter aus. Zudem möchten wir uns als nächstes den Luft- und Raumfahrtmarkt erschließen", berichten die Geschäftsführer Markus Funk und Ralf Petrawitz. Und auch Dr. Hanns Ostmeier, Chairman von Halder, zeigt sich zufrieden über die Zusammenarbeit mit dem Zerspanungsspezialist: "Wir sehen bei Helmut Klingel großes Wachstumspotenzial, auch international. Die Unternehmer bringen großes Engagement und gute Ideen mit, die wir gern fördern, sodass künftig auch auf direktem Weg die zerspanten Produkte weltweit exportiert werden können."

Im Rahmen des Unternehmensbesuches informierte sich die Bundesministerin auch über den die Probleme des Fachkräftemangels. Die Helmut Klingel GmbH beschäftigt derzeit 15 Auszubildende, für die nächsten drei Jahre ist ein sukzessiver Ausbau auf bis 27 Auszubildende geplant. Ebenso sind wir offen für Fachkräfte aus dem Ausland. Die bislang fehlenden Facharbeiter sind der Grund dafür, dass das Unternehmen seine internationalen Wachstumsmöglichkeiten noch nicht vollständig ausschöpfen konnte. "Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass Unternehmen Zugang zu ausgebildeten Fachkräften erhalten und die deutsche Wirtschaft damit weiter gestärkt wird", betonte die Bundesarbeitsministerin.

BVK-Geschäftsführerin Ulrike Hinrichs macht deutlich: "Beteiligungskapital fördert den deutschen Mittelstand, denn Beteiligungsgesellschaften bringen sich nicht nur mit finanziellen Mitteln, sondern auch mit Know-how und ihrem weitreichenden Netzwerk sowie ihren Erfahrungen ein. Davon profitieren die Unternehmen sehr."



Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen begutachtet die Präzisionsarbeit des CNC-Zerspaners Helmut Klingel GmbH. (v.l.n.r.: Ulrike Hinrichs, BVK-Geschäftsführerin, Viktoria Schmid MdL, Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen MdB, Gunther Krichbaum MdB)