Roadshow bei der PTF Pfüller GmbH & Co. KG: Sächsischer Wirtschaftsminister Sven Morlok MdL besucht Hightech-Produktionsstätte in Stollberg

Berlin/Stollberg, 02. Mai 2013 – Der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok MdL, hat heute gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) die Hauptproduktionsstätte der PTF-Gruppe in Stollberg besucht. Das Unternehmen wird seit Februar 2011 durch den Investor Silver Investment Partners (SIP) finanziert.



Minister Sven Morlok und BVK-Vorstand Dr. Peter Güllmann im Gespräch mit Oliver F. Zintl, Geschäftsführer der PTF-Gruppe.


Die PTF-Gruppe mit Sitz in Stollberg/Sachsen und weiteren Standorten in Jena, Hattersheim bei Frankfurt sowie Suzhou, China fertigt Präzisionsteile und Baugruppen mit hoch komplizierten Geometrien und feinsten Konturen sowie mikroskopisch gratfreie Teile mit präzisen Oberflächen für Hightech-Industrien. Die Produkte von PTF finden Anwendung in der Halbleiterindustrie, Lebensmittelindustrie, Medizintechnik und Implantaten, Laserindustrie, Luft- und Raumfahrt. Im Jahr 2012 erzielte die PTF-Gruppe einen Gesamtumsatz von rund 16 Millionen Euro. Insgesamt beschäftigt die Unternehmensgruppe knapp 190 Mitarbeiter. Allein am Hauptsitz in Stollberg arbeiten über 130 Beschäftigte, davon sind 30 Auszubildende.

Positive wirtschaftliche Entwicklung: Erweiterung der Produktionskapazitäten in Stollberg

Die PTF-Gruppe hat in den vergangenen Jahren ihren Wachstumskurs mit Unterstützung ihres Mehrheitsgesellschafters SIP erfolgreich fortgesetzt. Das Unternehmen verfügt über eine breite Kundenbasis in attraktiven, zum Teil stark wachsenden Hightech-Industrien wie der Medizintechnik, der lasertechnischen Industrie sowie der Halbleiterindustrie. Zukünftig plant das Unternehmen insbesondere in den technologisch anspruchsvollen Branchen mit entsprechend höherer Wertschöpfung zu wachsen.

"Um unsere Technologieführerschaft weiter auszubauen, wollen wir auch zukünftig unser hohes Investitionsniveau beibehalten. Aktuell investieren wir rund 15 Prozent des Umsatzes in Produktionsanlagen. Der nächste Schritt ist die geplante Erweiterung unserer Hauptproduktionsstätte in Stollberg", sagt Oliver F. Zintl, Geschäftsführer der PTF-Gruppe.

"Ziel der Wirtschaftspolitik des Freistaates Sachsens ist es, gute und zukunftsfähige Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen" , so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). "Hierzu zählt auch, dass Unternehmen über eine ausreichende Kapitalversorgung verfügen. Dies ist die Voraussetzung für nachhaltige Strukturen, Innovation und Expansion. " Der Freistaat Sachsen unterstützt Unternehmen über attraktive Finanzinstrumente wie Förderprogramme oder Bürgschaften. Zur weiteren nachhaltigen Unternehmensentwicklung ist aber auch der Einsatz privater Kapitalgeber unerlässlich, die zudem die unternehmerische Expertise beisteuern. "Gerade das Zusammenwirken der Akteure aus Staat und Wirtschaft sichert und schafft Arbeitsplätze und stärkt den Wirtschaftsstandort Sachsen", so Morlok.

Erfolgreiche Buy-and-Build Strategie mit Unterstützung von SIP

Seit dem Einstieg von Silver Investment Partners im Februar 2011 konnte PTF vor allem vom Know-How und Netzwerk des Investors profitieren. Neben erheblichen Investitionen wurde ein neues Controlling-Tool eingeführt sowie die internen Systeme und Abläufe optimiert. "Wir sind vom langfristigen Wachstumspotential der PTF-Gruppe überzeugt. Gemeinsam mit der Geschäftsführung arbeiten wir an der Buy-and-Build-Strategie, um die Gruppe noch besser aufzustellen", sagt Philipp Amereller, Geschäftsführender Partner von Silver Investment Partners.

Die Übernahme der Heinz Kehl & Sohn GmbH im August 2012 war der erste Meilenstein der Buy-and-Build-Strategie. Dabei konnte das Produktportfolio und die Kundenbasis erweitert werden. Die Heinz Kehl & Sohn GmbH ist spezialisiert in den Bereichen Zerspanungsverfahren Drehen und Fräsen sowie beim Schleifen von Halbzeugen und Fertigprodukten.

Gleichzeitig war die Übernahme die vierte erfolgreiche Transaktion von Silver Investment Partners innerhalb von weniger als zwei Jahren. Im Fokus von SIP steht die langfristig orientierte unternehmerische Begleitung der Portfoliounternehmen. Ziel ist es, als unternehmerisch agierender Partner mittelständisch geprägte Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstumspotential bei ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen. Der Fokus liegt auf Unternehmen mit Umsätzen zwischen fünf und 100 Millionen Euro in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Beteiligungskapital ermöglicht nachhaltiges Wachstum

Dr. Peter Güllmann, Vorstandsmitglied des BVK, betonte bei dem Besuch die wachsende Bedeutung von Beteiligungskapital: "Die Bereitstellung von Eigenkapital als alternatives Finanzierungsinstrument wird in den kommenden Jahren weiter an Relevanz gewinnen. Beteiligungskapital unterstützt insbesondere mittelständische Unternehmen, um etwa Nachfolgeregelungen zu realisieren, neue Märkte zu erschließen oder die Produktpalette zu erweitern. Deswegen ist Beteiligungskapital ein unerlässlicher Wachstums- und Innovationstreiber für den Wirtschaftsstandort Deutschland."

Der BVK setzt sich für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Beteiligungskapital in Deutschland ein. Neben der Interessenvertretung der Private-Equity-Branche gegenüber politischen Entscheidungsträgern hat es sich der Verband zum Ziel gesetzt, die Anerkennung für Beteiligungskapital im Austausch mit Medien, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken und auszubauen.