London Business School, 2007: "The Performance of Private Equity-Backed Initial Public Offerings in Germany"

Die Studie untersucht die Kursentwicklung und langfristigen Renditen von Private Equity-finanzierten Börseneinführungen in Deutschland und Großbritannien. Für Deutschland wurden 138 Private Equity-finanzierte Börsengänge mit einer Kontrollgruppe von 383 anderen Börseneinführungen zwischen Januar 1990 und Juni 2007 verglichen. Der deutsche Bericht zeigt, dass ein Investment mit einem festen Prozentsatz an jedem Private Equity-finanzierten Börsengang über die letzten neun Jahre den Markt deutlich geschlagen hätte. Bestätigt werden konnte die Annahme, dass Private Equity-Gesellschaften langfristig einen beachtlichen Shareholder Value schaffen. Widerlegt wurden dagegen die Annahmen, dass Private Equity-Manager die Kenntnis ihrer Beteiligungen missbrauchen und ihre Börsengänge aufbauschen, um einen überhöhten Emissions-Preis zu erzielen und Private Equity-Fonds ihre Beteiligungen mit zu viel Fremdkapital belasten, ihnen zu viele Barmittel entziehen und zu schnell den Börsengang forcieren, ohne dass dabei nachhaltiger Wert beim Unternehmen geschaffen wurde.

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