Hans-Bredow-Institut, TU München, 2008: "Finanzinvestoren im Medienbereich"

Der Tenor der Studie von Prof. Dr. Christoph Kaserer (TU München) und Dr. Wolfgang Schulz (Direktor des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung) lautet, dass die Strategien von Finanzinvestoren sich im Kern nicht von den Strategien strategischer Investoren unterscheiden. Das Gutachten ruft zur Versachlichung der bisher sehr emotional geführten und oft mit Vorurteilen behafteten Debatte um Private Equity auf. Im Zentrum der Analysen standen die Fallstudien ProSiebenSat.1, Premiere und Kabel Deutschland. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass das Engagement von Private Equity zu einem deutlich gestiegenen Cashflow bei den Unternehmen geführt hat, der nicht primär auf kurzfristige Kostensenkungen zurückzuführen ist. Die Studie widerlegt zudem, dass der Einstieg von Private Equity-Gesellschaften bei Medienunternehmen in der Regel zu einer Einschränkung des Programmangebots führt.

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