Europäische Zentralbank, 2009: "On the Real Effects of Private Equity - Investment Evidence from New Business Creation"

Während Banken sich wegen zu hoher Unsicherheiten und großer Informationsasymmetrien zunehmend aus dem Kreditvergabegeschäft mit kleinen Unternehmen zurückziehen, schließen Private Equity-Investoren mit ihren Möglichkeiten des „stage financing“, den individuell abgeschlossenen Verträgen und vor allem der aktiven Begleitung der finanzierten Unternehmen, genau diese Lücke. Das Working Paper der EZB untersucht diese Entwicklungen und den Einfluss von Private Equity auf Unternehmensgründungen in Europa. Der Studie zur Folge haben Private Equity im Allgemeinen und Venture Capital im Besonderen einen positiven Effekt auf die Marktplatzierung innovativer Ideen. Die Studie legte hierbei nicht den Fokus auf den Umsatz der betrachteten Unternehmen, sondern vielmehr auf den Einfluss, den Private Equity-Investitionen auf unternehmerisches Handeln in einer Volkswirtschaft nehmen. Demnach ist die Ausgestaltung von forschungs- und entwicklungsintensiven Industrien mit hohen Markteinstiegsbarrieren signifikant höher, je ausgeprägter die Private Equity-Branche im jeweiligen Land ist.

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