Studien

In dieser Rubrik stellen wir verschiedene Studien wissenschaftlicher und anderer Institutionen zum Thema Private Equity vor. Einen umfassenderen Überblick über weitere Studien und Publikationen zu Private Equity finden Sie in unserer Literaturliste.

Private Equity hat nicht nur für deutsche Unternehmen, sondern auch für die deutsche Wirtschaft eine große Bedeutung. Dies belegt die neue Studie „Die Bedeutung von Buy-Outs/-Ins für unternehmerische Effizienz, Effektivität und Corporate Governance“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK) erstellt wurde. Sie untersucht die Entwicklung des deutschen Marktes für Mehrheitsbeteiligungen (Buy-Outs) und gibt einen Überblick über die einschlägige nationale und internationale wirtschaftswissenschaftliche Forschung zu diesem Thema. Vorurteile über die Buy-Out-Branche wurden in einen finanzwirtschaftlichen Kontext gestellt und auf ihre Stichhaltigkeit überprüft.

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Die Studie von Dr. André Betzer und Jasmin Gider (beide Uni Bonn) sowie Professor Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner (TU München) beleuchtet die unterschiedlichen Investitionsmotive von Finanzinvestoren am deutschen Kapitalmarkt. Demnach sind Private Equity-Fonds eher auf langfristige Unternehmensbeteiligungen ausgerichtet anstatt auf die kurzfristige Steigerung der Aktienkurse. Letzteres scheint dagegen das Ziel der meisten Hedge Fonds zu sein. Die kritische Haltung von Öffentlichkeit und Politik gegenüber Finanzinvestoren im Allgemeinen sei daher zu undifferenziert. Untersucht wurden 57 Private Equity- und 96 Hedge Fonds-Beteiligungen.

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Die Studie vergleicht und analysiert die steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Private Equity und Unternehmertum in Europa. Laut der Studie 2008 ist Deutschland im internationalen Vergleich weiter zurückgefallen. In der Rangliste der 27 untersuchten Länder belegt Deutschland Platz 22 - nach Rang 20 (von 25) im Jahr 2006. Neben Deutschland hat sich nur Estland weiter verschlechtert, alle anderen Länder haben ihre Position entweder verbessert oder ihr Niveau gehalten. Diese Ergebnisse belegen einmal mehr, wie stark die steuerlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen die wirtschaftliche Position eines Landes beeinflussen können. Deutschland hat hier großen Nachholbedarf.

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Familienunternehmen, die Minderheitsbeteiligungen von Beteiligungsgesellschaften zugelassen haben, berichten überwiegend von guten Erfahrungen mit externen Geldgebern. Viele Unternehmer hätten angesichts der “Heuschrecken”-Diskussion der vergangenen Jahre erhebliche Vorbehalte gegenüber Private Equity. Wer allerdings schon einmal mit einer Beteiligungsgesellschaft zusammengearbeitet hat, ist mit dem Engagement der Beteiligungsmanager zufrieden. Die Studie basiert auf 27 Tiefeninterviews mit Mitgliedern der Eigentümerfamilien oder Geschäftsführern.

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In Zusammenarbeit mit der Harvard Business School wurden unter anderem die Auswirkungen von Private Equity-Transaktionen auf die Arbeitsplatzsituation untersucht. Dazu wurden alle Transaktionen in den USA zwischen 1980 und 2005 ausgewertet. Dass die Arbeitsplatzbilanz von Private Equity-Gesellschaften schlechter ausfällt als bei traditionellen Eigentümern wird in der jüngsten Studie des World Economic Forum widerlegt. Das Ergebnis der umfassenden Untersuchungen lautet: Private Equity ist kein Jobkiller, wie von Kritikern in der Vergangenheit oft behauptet wurde.

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Eine Studie der Universitäten Bonn und Aberdeen sowie der TU München bescheinigt Finanzinvestoren einen positiven Einfluss auf die Volkswirtschaft. Die Studie nimmt die Entwicklung von 52 Unternehmen nach Einstieg einer so genannten Private Equity-Gesellschaft unter die Lupe. Die Ergebnisse widersprachen dem Bild der destruktiven „Heuschrecken“ : Im Schnitt blieben im Jahr nach dem Einstieg die Beschäftigten-Zahlen nahezu konstant. Die Löhne der Mitarbeiter stiegen sogar signifikant an. Auch auf die Börsenkurse hatte die Investoren-Beteiligung einen positiven Effekt. Besonders wertvoll ist die Studie, weil sie sich - deutschlandweit einmalig - nicht auf Umfragen, sondern allein auf offizielle Kennzahlen der Unternehmen stützt.

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Der Tenor der Studie von Prof. Dr. Christoph Kaserer (TU München) und Dr. Wolfgang Schulz (Direktor des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung) lautet, dass die Strategien von Finanzinvestoren sich im Kern nicht von den Strategien strategischer Investoren unterscheiden. Das Gutachten ruft zur Versachlichung der bisher sehr emotional geführten und oft mit Vorurteilen behafteten Debatte um Private Equity auf. Im Zentrum der Analysen standen die Fallstudien ProSiebenSat.1, Premiere und Kabel Deutschland. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass das Engagement von Private Equity zu einem deutlich gestiegenen Cashflow bei den Unternehmen geführt hat, der nicht primär auf kurzfristige Kostensenkungen zurückzuführen ist. Die Studie widerlegt zudem, dass der Einstieg von Private Equity-Gesellschaften bei Medienunternehmen in der Regel zu einer Einschränkung des Programmangebots führt.

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Eine Zunahme der Private Equity-Investitionen in Deutschland würde zu einem höheren Wirtschaftswachstum führen. Zu diesem Ergebnis kommt Deutsche Bank Research, der Think Tank der größten deutschen Bank, in zwei Studien zum Thema Beteiligungskapital. Steigt der Anteil von Buy-Out-Investitionen im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt um 0,1 Prozentpunkte, steigt das reale Wirtschaftswachstum um 0,21 Prozentpunkte. Bei einer entsprechenden Steigerung der Venture Capital-Investitionen würde das Wachstum des BIP um 0,44 Prozentpunkte und bei den Frühphasen-Investitionen sogar um 1,02 Prozentpunkte erhöht. Könnte der deutsche Venture Capital-Sektor mit den durchschnittlichen Venture Capital-Investitionen im Verhältnis zur Wirtschaftskraft in Europa gleichziehen, könnte das Wirtschaftswachstum hierzulande statistisch gesehen um 0,25 Prozentpunkte gesteigert werden. DB Research untersuchte für seine Studie 20 europäische Länder im Zeitraum von 1994 bis 2005.

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Laut der Studie des Private Equity Councils haben Transaktionen großer Private Equity-Gesellschaften in den USA zwischen 2002 und 2005 nicht für ein gesunkenes Beschäftigungsniveau gesorgt. Der Studie zufolge beschäftigen Firmen zwei Jahre nach ihrem Erwerb durch Private Equity-Gesellschaften zwar 7 % weniger Mitarbeiter als vergleichbare Unternehmen. Danach allerdings werden auch bei Unternehmen in Private-Equity-Hand wieder mehr Leute eingestellt, so dass sich die Unterschiede nach vier bis fünf Jahren aufheben. Zudem kreierten Private-Equity-Gesellschaften auch deutlich mehr neue Stellen. Bereits zwei Jahre nach dem Einstieg der Investoren sind 15 % der Jobs neu.

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Laut der Studie des niederländischen Private Equity-Verbandes (NVP) in Zusammenarbeit mit Ernst&Young wachsen Unternehmen nach einem Buy-Out stärker als andere Unternehmen. Grund ist, dass nach einem Buy-Out sowohl in strategischer als auch in finanzieller Hinsicht neue Entscheidungen gefällt werden. Dies hat positiven Einfluss auf Beschäftigung und Umsatz eines Unternehmens. So bestätigt eine deutliche Mehrheit der insgesamt 70 Teilnehmer der Studie, dass in Private Equity-finanzierten Unternehmen deutlich mehr Arbeitsplätze geschaffen werden.

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