Studien

In dieser Rubrik stellen wir verschiedene Studien wissenschaftlicher und anderer Institutionen zum Thema Private Equity vor. Einen umfassenderen Überblick über weitere Studien und Publikationen zu Private Equity finden Sie in unserer Literaturliste.

Das Gutachten enthält zahlreiche Handlungsempfehlungen zur Neugestaltung der Rahmenbedingungen für Private Equity zur Stärkung der deutschen Wirtschaft. Autoren sind neben den TUM-Professoren und Leitern des Münchner Centers for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS) Christoph Kaserer und Ann-Kristin Achleitner, Professor Dirk Schiereck von der European Business School sowie Rechtsanwalt Dr. Christoph von Einem von der Anwaltssozietät White & Case in München. Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass privates Beteiligungskapital durch strategische und operative Maßnahmen deutlich profitablere Unternehmen schafft und die Wettbewerbsfähigkeit der so finanzierten Unternehmen in Deutschland nachhaltig stärkt. Anhand mehrerer Fallstudien Private Equity-finanzierter Unternehmen werden Vor- und Nachteile dieser Investitionsart abgewogen. Die Gutachter schlagen flankierend zur Unternehmenssteuerreform die kurzfristige Auflage eines Beteiligungsfinanzierungsgesetzes als Weiterentwicklung des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) vor. Im Vordergrund sollte dabei die Herstellung einer gesicherten steuerlichen Transparenz von Private Equity-Fonds und die Beseitigung der steuerlichen Diskriminierung von in Deutschland ansässigen Fonds insbesondere gegenüber den in anderen EU-Mitgliedstaaten angesiedelten Fonds stehen.

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Der französische Private Equity-Verband AFIC hat in der Studie die Auswirkungen von Buy-Outs auf die Entwicklung der übernommenen Unternehmen untersucht. Demnach erreichten die übernommenen Unternehmen ein durchschnittliches Umsatzwachstum, das deutlich über dem nationalen Vergleichswert liegt. Zudem stiegen die Beschäftigtenzahl der Unternehmen sowie die Gehälter deutlich an, und die Mitarbeiter von Buy-Out-Unternehmen profitierten öfter von weiteren Einkommensbestandteilen wie Beteiligungen, Aktienoptionen und Altersvorsorgeplänen.

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Für mittelständische Unternehmen in Deutschland sind Bankkredite traditionell die wichtigste externe Finanzierungsquelle. Daneben hat aber die Bedeutung von Beteiligungskapital in Deutschland in den letzten zehn Jahren stark zugenommen. Die Studienergebnisse basieren auf einer Befragung deutscher Beteiligungsgesellschaften im Herbst 2005. Demnach hat der Zusammenbruch der New Economy zu einer Verschiebung der Marktaktivität weg von der Früh- und hin zur Spätphasenfinanzierung und damit zu einer Neuausrichtung vieler Beteiligungsgesellschaften geführt. Beteiligungsgesellschaften finanzieren seltener Unternehmensgründungen oder sehr junge Unternehmen und dafür häufiger Unternehmen, die bereits länger bestehen.

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Die Studie sieht signifikante Wachstumspotenziale weltweit für Private Equity. Neben etablierten Private Equity-Märkten wie den USA und Großbritannien, aber auch Deutschland, Italien und Frankreich, sieht der Bericht auch Potenziale in Brasilien, Russland, Indien und China. Voraussetzung ist hier allerdings eine Öffnung der Volkswirtschaften und ein Abbau regulatorischer Hindernisse.

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Die Beteiligungskapitalbranche hat von 2000 bis 2004 in Europa eine Million neue Arbeitsplätze geschaffen. Während im Schnitt in Europa die Beschäftigung jährlich um 0,7 Prozent zulegte, wuchs die Beschäftigung in den von Private-Equity-Gesellschaften finanzierten Unternehmen mit 5,4 % achtmal so stark. Allein 420.000 neue Jobs wurden demnach in diesem Zeitraum von Unternehmen geschaffen, die im Zuge von Buy-Outs übernommen wurden, weitere 630.000 Jobs schufen Venture Capital-Gesellschaften. Der Studie zufolge hielten zwei Drittel der mit Beteiligungskapital finanzierten Unternehmen zwischen 1997 und 2004 ihre Beschäftigtenzahl stabil oder steigerten sie.

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Das Gutachten über die Rahmenbedingungen für Private Equity in Deutschland wurde vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Bundesfinanzministeriums erstellt. Es kommt zu dem Ergebnis, dass noch Verbesserungsbedarf im Vergleich zu den anderen führenden internationalen Private Equity-Märkten besteht, aber auch erste Fortschritte erzielt werden konnten. Als positiv wurden die Änderungen der Besteuerung von Private Equity-Fonds und ihrer Investoren durch das BMF-Schreiben vom Dezember 2003 und durch das Gesetz zur Förderung von Wagniskapital vom Juli 2004 angeführt. Handlungsbedarf sieht das Gutachten jedoch weiterhin bei der erst im Nachhinein feststehenden Einschätzung über den vermögensverwaltenden Status eines Private Equity-Fonds. Nachteilig für das Fundraising wurden die vorwiegend umlagefinanzierte Altersvorsorge, das Fehlen von Pensionsfonds und die Regulierung von potenziellen Kapitalgebern genannt.

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Im Auftrag des europäischen Venture Capital-Verbandes EVCA haben die französische Investmentbank CDC Ixis Capital und das Centre for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS) der TU München im Rahmen der Studie die Anlageklasse Private Equity in die moderne Portfoliotheorie, etwa durch die Ermittlung von Rendite-/Risikomaßen, integriert.

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EVCA hat in der Studie die Risikoprofile verschiedener Investitionsformen in Private Equity untersucht. Dabei wurden unter anderem die Verlust- bzw. Totalverlustwahrscheinlichkeiten für Direkt- und Fonds-Investments für Venture Capital- und Buy out-Fonds untersucht.

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