Studien

In dieser Rubrik stellen wir verschiedene Studien wissenschaftlicher und anderer Institutionen zum Thema Private Equity vor. Einen umfassenderen Überblick über weitere Studien und Publikationen zu Private Equity finden Sie in unserer Literaturliste.

Mit Interim Management die digitale Transformation schaffen, unter diesem Motto steht eine Führungskräfte Umfrage von AUCKLAND PARTNERS.

Interim Manager sind befristete Führungskräfte und haben mit einer Reihe von Vorurteilen zu kämpfen. Diese kommen besonders aus den Reihen der festangestellten Führungskräfte, die selbst noch keinerlei Erfahrungen mit Interim Managern gemacht haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Auckland Partners unter 255 deutschen Führungskräften. Von den Befragten haben lediglich 42 Prozent bereits mit den Managern auf Zeit zusammengearbeitet. Und diese glauben ganz im Gegenteil, dass die temporären Chefs Unternehmen im Zeitalter der Digitalisierung fit für die Zukunft machen können und sehen ihre Aufgabe besonders in der Umsetzung von Projekten. Der digitale Wandel ist für einen Großteil der befragten Führungskräfte ein zentrales Thema im Unternehmen, jedoch mangelt es an Fachkräften.

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Marketing steht auf Platz eins in der Verteilung der Finanzmittel, die Technologiestartups von Wagniskapitalgebern erhalten. Reifere Unternehmen setzen dabei laut einer Studie der Medienagentur JOM Jäschke Operational Media vor allem auf TV-Werbung, da sie in ihren klassischen Marketing-Kanälen bereits Skalierungsgrenzen erreichen. Wichtig seien den Unternehmern dabei eine genaue Definition der Werbeziele und eine differenzierte Planung  im Vorfeld der TV-Spot-Schaltung – angesichts der hohen Kosten für die breite Werbung kein Wunder. Besonders Wert legen die Unternehmer laut Studie auf eine kontinuierliche Erfolgsmessung während und nach der TV-Spot-Schaltung. Durch eine Optimierung verschiedener Stellhebel (z.B. Optimierung von Senderkombination, Werbe-Umfeldern und Sendezeiten) kann häufig ein Effizienzpotential von 20-40% gehoben werden. Weitere Details zu den Ergebnissen der Studie finden Sie im unten verfügbaren Download.

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Unternehmen, die mit Beteiligungskapital finanziert sind, weisen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt ein doppeltes bis dreifaches jährliches Umsatzwachstum auf als vergleichbare Unternehmen ohne eine Beteiligungsgesellschaft als Partner. Bei den Schlüsselindikatoren wie Umsatz, Beschäftigtenzahl sowie Eigenkapitalquote verzeichnen die Portfoliounternehmen positivere Ergebnisse als ihre gesamtwirtschaftliche Referenzgruppe. Während die Gesamtwirtschaft im Betrachtungszeitraum Eigenkapitalquoten von 27% bis 31% vorweist, verfügen beteiligungskapitalfinanzierte Unternehmen mit Eigenkapitalquoten zwischen 38% und 41% über eine hervorragende bilanzielle Eigenkapitalausstattung. Dies sind einige der Kernergebnisse einer Studie der Otto Küsters & Company und der AFC Consulting Group in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) zur wirtschaftlichen Entwicklung mit Beteiligungskapital finanzierter Unternehmen.

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Die von Prognos durchgeführte Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass in Ostdeutschland vor allem von öffentlicher Seite Beteiligungskapital gefördert wird. Zwischen 1992 und 2008 sind knapp 4,7 Mrd. € von Beteiligungsgesellschaften in Unternehmen in Ostdeutschland geflossen, davon allein 1,9 Mrd. € in Berliner Unternehmen. Im Westen des Landes flossen im selben Zeitraum 30,9 Mrd. € an privatem Kapital in Unternehmen. Der Hauptgrund, warum Unternehmen eine Eigenkapitalbeteiligung ausschließen, ist die Angst vor zu viel Einfluss der Investoren. Eine Befragung von 180 ostdeutschen Unternehmen kam zu dem Ergebnis, dass 80 % der Unternehmen mit klassischen Finanzierungsformen wie Krediten arbeiten. Dabei können Beteiligungsgesellschaften gerade in der Gründungsphase hilfreich sein, da Banken hier keine Kredite geben. Kapitalgeber und potenzielle Empfänger sollten nur an einen Tisch gebracht werden.

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Unternehmen erzielen durch Private Equity auch bei geringem Fremdkapitaleinsatz eine hohe Wertschöpfung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie des Private Equity-Dachfonds Capital Dynamics in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner (TU München). Die Studie ist eine der umfangreichsten zur Analyse von Wertsteigerungshebeln in Private Equity-Transaktionen. Die Studie zeigt, dass unter Beteiligung von Private Equity eine durchschnittliche Unternehmenswertsteigerung von 272 % erreicht werden konnte. Diese Wertschöpfung ist jedoch nicht nur von Fremdkapital abhängig, das durch Private Equity in die Unternehmen eingebracht wird. Der Leverage-Effekt, also die Erhöhung der Eigenkapitalrendite durch den Einsatz von Fremdkapital, macht nur ein Drittel der gesamten Wertschöpfung aus. Dagegen werden zwei Drittel der Wertsteigerung durch operative Verbesserungen im Unternehmen generiert, die sich vor allem durch Umsatzsteigerungen ergaben.

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Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass trotz Finanz- und Konjunkturkrise der Markt für M&A-Transaktionen im Bereich Cleantech eine ungebrochene Dynamik aufweist. So geben 50 % der Studienteilnehmer an, dass die Zahl der Anfragen im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unverändert geblieben oder sogar angestiegen ist. Entsprechend hoch bleiben die angegebenen, zu erzielenden Kaufpreise im Vergleich zu anderen Branchen. Nach Auffassung der befragten Professionals sind die langfristigen positiven Wachstumstreiber des Cleantech-Bereichs weiter intakt. Daher rechnet das Gros der Studienteilnehmer mit einem Aufschwung schon ab dem Jahr 2010.

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Während Banken sich wegen zu hoher Unsicherheiten und großer Informationsasymmetrien zunehmend aus dem Kreditvergabegeschäft mit kleinen Unternehmen zurückziehen, schließen Private Equity-Investoren mit ihren Möglichkeiten des „stage financing“, den individuell abgeschlossenen Verträgen und vor allem der aktiven Begleitung der finanzierten Unternehmen, genau diese Lücke. Das Working Paper der EZB untersucht diese Entwicklungen und den Einfluss von Private Equity auf Unternehmensgründungen in Europa. Der Studie zur Folge haben Private Equity im Allgemeinen und Venture Capital im Besonderen einen positiven Effekt auf die Marktplatzierung innovativer Ideen. Die Studie legte hierbei nicht den Fokus auf den Umsatz der betrachteten Unternehmen, sondern vielmehr auf den Einfluss, den Private Equity-Investitionen auf unternehmerisches Handeln in einer Volkswirtschaft nehmen. Demnach ist die Ausgestaltung von forschungs- und entwicklungsintensiven Industrien mit hohen Markteinstiegsbarrieren signifikant höher, je ausgeprägter die Private Equity-Branche im jeweiligen Land ist.

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Die steuerlichen Rahmenbedingungen für Private Equity sind in Deutschland in den vergangenen Jahren nicht freundlicher, sondern eher restriktiver und in ihrer Anwendung sehr komplex geworden. Damit hinkt Deutschland im internationalen Vergleich klar hinterher, mit dem Ergebnis, dass weniger Private Equity-Investitionen in Deutschland stattfinden. Die Studie untersucht rechtliche Rahmenbedingungen für Private Equity-Fonds und wichtige steuerliche Regelungen für Unternehmen und vergleicht diese mit den entsprechenden Regelungen in Frankreich, Großbritannien und den USA.

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In der Studie untersucht Prof. Per Strömberg von der Stockholm School of Economics und Direktor des Institute for Financial Research (SIFR) unabhängige Studien über den wirtschaftlichen und sozialen Einfluss von Private Equity und Venture Capital in Europa für den Zeitraum zwischen 1980 und 2009. Die Kernaussage Strömbergs lautet: Der Einfluss von Beteiligungsgesellschaften ist grundsätzlich positiv. Darüber hinaus gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Engagements von Private Equity-Gesellschaften, etwa durch den Einsatz von Fremdkapital, einen wirtschaftlichen Abschwung fördern. Vielmehr haben die Aktivitäten von Beteiligungsgesellschaften einen positiven Effekt auf die Wirtschaftssituation in Zeiten einer Rezession, in der der Zugang zu Kapital erschwert wird.

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In seinem zweiten Bericht über die weltweite wirtschaftliche Bedeutung von Private Equity beschäftigt sich das Weltwirtschaftsforum schwerpunktmäßig mit der Qualität des Managements von Private Equity-geführten Unternehmen. Die Ergebnisse: Die Portfolio-Unternehmen werden allgemein besser geführt als vergleichbare Wettbewerber, die sich in staatlichem oder privatem Besitz befinden. Außerdem verzeichnen Unternehmen, die von privaten Beteiligungsgesellschaften übernommen worden sind, eine höhere Produktivität und höhere Wachstumsraten als andere. Das Weltwirtschaftsforum untersuchte weltweit rund 4.000 von Private Equity-Gesellschaften finanzierte Unternehmen.

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