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BVK-Halbzeitbilanz 2015 - Kernpunkte des BVK-Gesetzentwurfes

12 KERNPUNKTE DES BVK-GESETZENTWURFES MASSNAHMEN FÜR INVESTOREN ■ Roll-over: Investoren sollen über Anreize zu mehr Investitionen in Venture Capi- tal motiviert werden. Ein Roll-over von Veräußerungsgewinnen im Falle einer Reinvestition soll die Investoren motivie- ren, weiter zu investieren. ■ Sonderabschreibungen: Sonderabschrei- bungen auf Investitionen sollen es attrak- tiver machen, in junge Unternehmen zu investieren. Investoren benötigen keine Geschenke, sondern ein zu Investitionen motivierendes Steuerregime. Beide Maß- nahmen zielen darauf ab, Steuerausfälle zu vermeiden und nur eine Verschiebung der Besteuerung zu bewirken. MASSNAHMEN FÜR VENTURE CAPITAL- FONDS ■ Gesetzliche Steuertransparenz: Zur Verbesserung der Standortbedingungen für Venture Capital-Fonds soll die steuerliche Transparenz von Fonds gesetzlich festge- schrieben werden. Dies führt zu keinen Steuermindereinnahmen, schafft aber größere Rechtssicherheit, gerade auch für ausländische Investoren. ■ Umsatzsteuerbefreiung: Zudem soll – wie in den übrigen EU-Ländern üblich – das Management von Fonds von der Um- satzsteuer befreit werden. Dies beseitigt bestehende Benachteiligungen und erhöht die Attraktivität der Anlageklasse. ■ Praxistaugliches Aufsichtsrecht: Die Venture Capital-Branche hat einen neuen aufsichtsrechtlichen Rahmen erhalten. Neue Regelungen bedürfen immer wieder der Überprüfung auf ihre Praxistauglich- keit. Deutschland hat zum Beispiel mit der Definition des Spezial-AIF eine Regelung, die es im Ausland nicht gibt und die in der Praxis zu Problemen führt. MASSNAHMEN FÜR JUNGE INNOVATIVE UNTERNEHMEN ■ Forschungsprämie: Die Forschungsprämie soll Unternehmen bei ihren Innovations- bemühungen fördern, auch wenn sie sich noch in einer Verlustphase befinden. Die Unternehmen erhalten unmittelbar mehr Mittel für die Forschung und Entwicklung. Dies soll insbesondere Unternehmen helfen, die keinen optimalen Zugang zu Finanzierungen haben. ■ Patentbox: Die sogenannte Patentbox soll Deutschland bei der Standortwahl innova- tiver Unternehmen Vorteile verschaffen. Erlöse aus der Verwertung von Intellectu- al Property werden günstiger besteuert. Der steuerliche Vorteil soll aber nur bei substanzieller wirtschaftlicher Aktivität in Deutschland gewährt werden. ■ Verlustvorträge: Verlustvorträge sollen europarechtskonform auch bei Anteilseig- nerwechseln erhalten bleiben (§8c KStG). Dies adressiert eine bestehende Benachtei- ligung gerade junger deutscher Unterneh- men im internationalen Wettbewerb. Das Venture Capital-Magazin hat unserem Diskussionsentwurf eine SONDERBEILAGE gewidmet und informiert darin detailliert über Hintergründe und Zielsetzung des Vorhabens.

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