Wichtiger Meilenstein: BVK ist Partner des neuen europäischen Statistik-System EDC

Neues aus dem BVK
09.09.2016

Der BVK ist Teil der „European Data Collective" (EDC), einem neuen pan-europäisches Statistik-System, das im September mit der erstmaligen Abfrage von Private Equity-Marktdaten gestartet ist. Zusammen mit anderen europäischen Private Equity-Verbänden und Invest Europe haben wir die neue Plattform mitentwickelt, mit der wir einen weiteren Meilenstein hin zu höherer Professionalisierung und mehr Transparenz unserer Anlageklasse in Europa erreichen. Seit seiner Gründung erstellt der BVK die umfassende Statistik für den deutschen Beteiligungsmarkt. Im Zuge der zunehmenden Internationalisierung des Private Equity-Marktes und den gestiegenen Anforderungen an eine europaweit einheitliche Erfassung und Auswertung der Marktdaten hatten der BVK und andere europäische Private Equity-Verbände bereits seit 2008 mit der gemeinsamen Statistik-Plattform PEREP Analytics genutzt. Die EDC ist der Nachfolger der bisher genutzten Plattform. Wie auch bei unserem vorherigen System hängt der Erfolg der Plattform und die Repräsentativität der Marktdaten entscheidend von Ihrer Mitarbeit ab. Daher zählen wir auch weiterhin auf Ihre Unterstützung! 

Was ist die EDC? Wer macht mit?

- Die EDC ist eine nicht-kommerzielle Datenbank.
- Die EDC ist eine Kooperation der europäischen Private Equity-Verbände. Unter Führung von Invest Europe war auch der BVK aktiv in die Konzeption und Umsetzung der "European Data Collective" (EDC) involviert. Erstmals haben zudem auch die Private Equity-Verbände aus Großbritannien (BVCA), Frankreich (AFIC), Italien (AIFI) und Spanien (ASCRI) an dem System mitgewirkt.
- Die EDC ist gemeinsames Eigentum der kooperierenden Verbände und wird von diesen auch gemeinsam betrieben. Der BVK ist neben den anderen führenden nationalen Private Equity-Verbänden und Invest Europa auch im EDC-Vorstand vertreten.

Was ist das Ziel der EDC?

- Mit der EDC profitiert die europäische Private Equity-Branche von einem einheitlichen, umfassenden und nicht-kommerziellen Datenbank-System.
- Erstmals werden nicht nur wie bisher robuste Daten zu Investitionen, Exits und Fundraising erfasst und ausgewertet. Die EDC wird es auch ermöglichen, Statistiken zur Performance und zu den wirtschaftlichen Effekten unserer Anlageklasse zu erstellen. Die neue pan-europäische Datenbank ist damit ein wertvolles Werkzeug für die verschiedenen Informationsbedürfnisse unserer Branche, aber auch für sämtliche andere Interessenten an unserer Anlageklasse.

Welche Vorteile hat die EDC?

- Ein bedeutender Vorteil für die Beteiligungsgesellschaften ist, dass sie keine Daten über separate Plattformen bereitstellen müssen – auch wenn Sie Mitglied in mehreren Private Equity-Verbänden sind.
- Daten können kontinuierlich und jederzeit durch die Beteiligungsgesellschaften eingegeben und gepflegt werden.
- Die zentralisierte Datenerfassung über die EDC und ihre standardisierte Methodik ermöglichen die Schaffung von europäisch vergleichbaren, nationalen Statistiken über die Investitionstätigkeit, die Performance und die wirtschaftlichen Auswirkungen von Private Equity.
- Auf Basis des Datenbestandes oder Teilen davon können detaillierte und - z.B. auf Wunsch von BVK-Mitgliedern - individualisierte Auswertungen über verschiedenste Teilmärkte oder Marktsegmente vorgenommen werden.
- Der BVK profitiert für die deutsche Marktstatistik durch die nochmals gegenüber PEREP Analytics erweiterte Einbeziehung von Transaktionen ausländischer Beteiligungsgesellschaften in deutsche Unternehmen von einer noch höheren Marktabdeckung.

Was bedeutet die Umstellung für Sie?

- In die EDC werden die bisherigen Kontakte und Daten aus PEREP Analytics bzw. aus den nationalen Plattformen aus Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien importiert, so dass Sie als Nutzer mit ihrem bestehenden Datenbestand arbeiten können.
- Für die deutschen Beteiligungsgesellschaften wird es eine deutschsprachige Plattform geben.
- Nur über die EDC bereitgestellte Daten werden in die deutsche Beteiligungsmarktstatistik einfließen.

Was ist mit der Vertraulichkeit der Daten?

- Bei der technischen und rechtlichen Konzeption der EDC wurde besonderer Wert auf höchste Vertraulichkeits- und Sicherheitsstandards der Datenbank gelegt. Rechtlich beraten wurde EDC dabei durch die internationale Anwaltskanzlei Jones Day.
- Zusätzlich hat die Plattform eine umfassende und gründliche Sicherheitsüberprüfung durch eine der vier großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften erfolgreich bestanden.

Wann geht es los?

- Die EDC ist im September mit der Sammlung von Daten zu Investitionen, Exits und Fundraising für das erste Halbjahr 2016 gestartet. Dementsprechend wird die Jahresstatistik 2016 der erste komplett mit der EDC erstellte Jahresbericht sein.
- Die Datenerfassung zu Performance und zu den wirtschaftlichen Effekten von Private Equity (Economic Impact) wird im nächsten Jahr starten und damit einen entscheidenden Fortschritt hin zur besseren Darstellung unserer Branche gegenüber Investoren und Öffentlichkeit bedeuten.
In Kürze erhalten Sie weitere Informationen sowie die Einladung für die erstmalige Befragung direkt durch das zentrale EDC-Analysten-Team.