High-Tech in Dresden: BVK-Roadshow mit Andreas Lämmel MdB

Neues aus dem BVK
08.09.2015
Geschäftsführer Dr. Alexander Wolter informiert über die
Hiperscan GmbH und die Zusammenarbeit mit der SüdBG

Dresden, 3.9.2015: Im Rahmen der BVK-Roadshow besuchte der Dresdner Bundestagsabgeordnete, Andreas Lämmel MdB (CDU), die in seinem Wahlkreis ansässigen Unternehmen Hiperscan und HAP. Beide High-Tech-Unternehmen sind von dem BVK-Mitglied SüdBG finanziert. Durch das Kapital und Know-How der Beteiligungsgesellschaft SüdBG wird der  Wachstumskurs beider Unternehmen erfolgreich fortgesetzt und ausgeweitet.

Dr.  Alexander Wolter, Geschäftsführer der Hiperscan GmbH, gab dem Bundestagabgeordneten einen Einblick in die kurze, aber erfolgreiche Unternehmensgeschichte: 2006 wurde Hiperscan aus dem Fraunhofer IPMS in Dresden ausgegründet. Im Zentrum stand von Beginn an die Idee, kostengünstige, kleine und leistungsfähige Nahinfrarot-Spektrometer (NIR) zu bauen, um chemische Stoffe schnell und eindeutig zu identifizieren sowie Konzentrationen in Gemischen sicher zu bestimmen. Im Bereich der Apotheken hat sich Hiperscan mit dem NIR bereits eine Marktführerschaft erarbeitet. Zwischenzeitlich zählt das Unternehmen mehr als 30 Mitarbeiter.

Die Funktionsweise des Nahinfrarot-Spektrometer (NIR)
wird veranschaulicht (vlnr Dr. Alexander Wolter
(Geschäftsführer Hiperscan), Christian Vogel
(Geschäftsführer SüdBG), Thomas Tettenborn
(Investment Director SüdBG), Andreas Lämmel MdB

Die Erschließung weiterer Branchen, wie beispielsweise der Lebensmittelsektor, soll in der Zukunft in Angriff genommen werden. „Wir sind davon überzeugt, dass viele Branchen von unserem innovativen Analyseverfahren profitieren können. Dies eröffnet uns neue Wachstumspotenziale“, erläutert Dr. Wolter. Andreas Lämmel, Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages, zeigte sich beeindruckt von der Innovation Made in Dresden:  „Als rohstoffarmes Land sind wir auf stetige Innovationen zwingend angewiesen. Hiperscan leistet mit seinen innovativen Produkten auch einen wichtigen Beitrag zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit – in Dresden und weit darüber hinaus. Um die Finanzierungsmöglichkeiten für technologieorientierte Unternehmen weiter zu verbessern, wollen wir als Große Koalition Venture Capital in Deutschland daher attraktiver machen.“

„Herzlich Willkommen“ Geschäftsführer Dr. Steffen Pollack
begrüßt Andreas Lämmel, Mitglied des
Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages

Bei der  Handhabungs-, Automatisierungs- und Präzisionstechnik GmbH (HAP) informierte sich der Abgeordnete Lämmel im Technologiezentrum Dresden über eine erfolgreich gemeisterte Nachfolgeregelung. Seit dem vergangenen Jahr ist die SüdBG bei HAP mit knapp 50 % investiert. „Die Zusammenarbeit mit der SüdBG ist für uns ein Glücksgriff“, erklärt der ehemalige Geschäftsführer, Lothar Andritzke, der mit dem Unternehmen als Gesellschafter auch weiterhin eng verbunden ist. Dr. Steffen Pollack, alleiniger Geschäftsführer der HAP Holding GmbH ergänzt: “Ende August haben wir als HAP Holding die Roth & Rau - Ortner GmbH (RRO) aus Dresden sowie deren amerikanische Tochtergesellschaft, die Roth & Rau - Ortner USA, Inc. (RRO US) übernommen. Die Unternehmen werden unter dem Dach der HAP Holding gemeinsam Zukunftsprojekte mit Schwerpunkt Industrie 4.0 vorantreiben. Diese wachstumsorientierte Strategie hätten wir ohne die SüdBG nicht umsetzen können.“                                                                                                                                                                                    

Vor dem HAP-Reinraum: Andreas Lämmel MdB, Dr. Steffen
Pollack, Christoph J. Stresing (stv. Geschäftsführer des BVK)

Christian Vogel, Geschäftsführer der SüdBG, sagt: „Unsere Investments in Hiperscan und HAP verdeutlichen nicht nur die Vielfalt unserer Aktivitäten, sondern auch die breite Einsatzmöglichkeit von Beteiligungskapital. In der Gründungsphase ist Wagniskapital oft die einzige Finanzierungsmöglichkeit. Und auch im Bereich der Altersnachfolge stoßen herkömmliche Finanzierungsformen oftmals an ihre Grenze.“ Der stellvertretende BVK-Geschäftsführer, Christoph J. Stresing, unterstreicht: „Die steigenden Herausforderungen des demografischen Wandels werden bei Fragen nach der Unternehmensnachfolge besonders deutlich. Beteiligungskapital kann hier passgenaue Lösungen liefern, um das Unternehmen erfolgreich in die nächste Generation zu führen.“

Zur SüdBG:

Die Süd Beteiligungen GmbH ist eine 100%ige Tochter der LBBW und unterstützt wachstumsstarke mittelständische Unternehmen mit individuellen, maßgeschneiderten Eigenkapital- und eigenkapitalnahen Lösungen mit einem Fokus auf Wachstumsfinanzierungen und Nachfolgeregelungen. Aktuell hält die Süd Beteiligungen GmbH mehr als 40 Beteiligungen in verschiedenen Branchen mit einem investierten Kapital von über 400 Millionen Euro.