SPD-Politiker Flisek besucht Venture Capital-Gesellschaft Wellington Partners

Neues aus dem BVK
22.06.2015

Der Bundestagsabgeordnete Christian Flisek (SPD) hat heute die Venture Capital-Gesellschaft Wellington Partners GmbH in München besucht. Der bayerische Politiker informierte sich vor Ort über die Arbeitsweise und Investitionspraxis eines der größten deutschen Venture Capital-Geber.

„Im Koalitionsvertrag haben wir angekündigt, dass wir die Rahmenbedingungen für Gründer und Startups in Deutschland verbessern werden. Das ist notwendig, weil junge innovative Unternehmen die Arbeitsplätze der Zukunft schaffen und damit den Wohlstand in Deutschland sichern. Dringenden Handlungsbedarf sehen wir bei den Finanzierungsbedingungen, die hier in Deutschland im Vergleich zu anderen Gründernationen wesentlich schlechter sind“, erklärte Christian Flisek MdB in München. „Als der Beauftragte für Existenzgründungen der SPD-Bundestagsfraktion mache ich mir heute ein genaues Bild von den Herausforderungen, vor denen ein Venture Capital-Fonds wie Wellington Partners und seine Partnerunternehmen alltäglich stehen“, sagte Flisek, der auch Mitglied im Bundestagsausschuss Digitale Agenda ist. „Ich will genau verstehen, wie das Fondsmanagement einerseits optimale Wachstumsbedingungen für innovative Jungunternehmen schafft und andererseits das Risiko so steuert, dass akzeptable Renditen für die Fondsinvestoren entstehen.“ Diese detaillierten Einblicke könnten in der Diskussion um ein mögliches Venture Capital-Gesetz helfen, die richtigen Impulse von politischer Seite zu setzen, erklärte der 41-jährige Politiker den Zweck seines Besuches.

Organisiert hatte den Austausch der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK). „Wir freuen uns, dass innerhalb der Großen Koalition die Debatte um ein Venture-Capital-Gesetz wieder an Fahrt gewonnen hat und derzeit daran gearbeitet wird, dieses Versprechen des Koalitionsvertrages umzusetzen“, erklärte Ulrike Hinrichs, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des BVK, in München. Dies sei wichtig, da hierzulande längst nicht ausreichend Mittel insbesondere bei der Anschlussfinanzierung Venture Capital-finanzierter Unternehmen bereitstehen. „Ziel muss es sein, dass die Politik Rahmenbedingungen so setzt, dass Beteiligungsgesellschaften bei Großanlegern mehr Kapital einsammeln und dieses in deutsche Unternehmen investieren können“, sagte Hinrichs weiter. „Wir begrüßen es daher sehr, dass sich Herr Flisek heute die Zeit genommen hat, die Struktur und Arbeit eines Wagniskapitalfonds am Beispiel einer etablierten Venture Capital-Gesellschaft wie Wellington Partners kennenzulernen.“

„Wir investieren in europäische Unternehmen der Technologie- und Life Science-Branche, wobei wir uns insbesondere im Bereich Life Science stark auf Deutschland bzw. die DACH-Region konzentrieren: sieben von acht Beteiligungen, die wir mit unserem laufenden Fonds finanzieren, sind im deutschsprachigen Raum beheimatet“, erklärte BVK-Vorstandsmitglied Dr. Regina Hodits, die als General Partner bei Wellington Partners für Life Science-Investments zuständig ist. Insgesamt verwaltet die Kapitalbeteiligungsgesellschaft ein Vermögen von mehr als 800 Millionen Euro. Als ein in ganz Europa aktiver Investor verfolgt Wellington Partners die Bedingungen für Wagniskapitalinvestments in den bedeutenden Venture Capital-Märkten sehr genau. Mit Blick auf Deutschland sagt Hodits: „Investitionsentscheidungen fallen in Märkten, in denen mehr Wagniskapital zur Verfügung steht, deutlich leichter.“ So seien in den USA im vergangenen Jahr mehr als 48 Milliarden US-Dollar Venture Capital investiert worden, hierzulande investierten Beteiligungsgesellschaften im selben Zeitraum rund 650 Millionen Euro Wagniskapital.

Über Wellington Partners GmbH:

Wellington Partners ist eine der erfolgreichsten, in ganz Europa tätigen Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Die Gesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 800 Millionen Euro und Standorten in München, London, und Zürich investiert in europäische Unternehmen, die über das Potenzial verfügen, weltweit führend in den Gebieten digitale Medien, Software, Ressourceneffizienz und Life Sciences zu werden.

Seit 1998 hat Wellington Partners in mehr als 100 europäische Unternehmen investiert, darunter die inzwischen börsennotierten Gesellschaften Actelion, Evolva, Genticel, Implanet, Noemalife, Oxford Immunotec (NASDAQ), Supersonic Imagine, Wavelight (von Alcon übernommen) und XING, sowie privat gehaltene Unternehmen wie Atopix, AyoxxA, Definiens (von AZ übernommen), Grandis (von Novartis übernommen), immatics, invendo medical, MPM Medical, MTM Laboratories (von Roche übernommen), NEUWAY Pharma, Rigontec, Quanta, Sapiens (von MDT übernommen), Sensimed, Symetis, Adconion, Alando (von eBay übernommen), Ciao (von Microsoft übernommen), Spotify, Hailo, Livebookings und Qype (von Yelp übernommen).

Mehr Informationen unter www.wellington-partners.com