Wird ein Unternehmen nach einer Mehrheitsbeteiligung überschuldet?

Investiert ein Private Equity-Investor in ein Unternehmen und wird damit zum neuen Eigentümer, kann es nicht in seinem Sinne sein, dieses Unternehmen zu überschulden. Das würde ihm letztlich nur schaden, denn zum einen könnten sich kreditgebende Banken nicht sicher sein, ob sie ihre Gelder zurück bekommen und zum anderen würden die Beschäftigten um ihre Löhne und Arbeitsplätze fürchten. Durch all diese Unsicherheiten würde für die Teilhaber der Wert ihrer Investitionen drastisch sinken. Der Private Equity-Investor ist jedoch an einer Wertsteigerung des Unternehmens interessiert. Als Eigentümer erhält er keine Zinsen oder Tilgung wie es eine Kredit gebenden Bank bekäme. Erst wenn er das Unternehmen nach einigen Jahren wieder mit Gewinn verkauft, hat sich sein Investment gelohnt.