Wie unterscheiden sich Private Equity-Fonds und Hedge-Fonds?

Aus der Sicht der Anleger gehören sowohl Hedge-Fonds als auch Private Equity-Fonds zur Kategorie der Alternativen Anlagen. Alternativ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass diese Anlageformen - im Gegensatz zu klassischen Anlagen wie Aktien oder Anleihen - zwar risikoreicher sind, aber auch höhere Gewinne versprechen.

Hedge-Fonds werden oft mit Private Equity-Fonds verwechselt. Dabei gibt es gravierende Unterschiede. Hedge-Fonds investieren in verschiedene Bereiche, z.B. Währungen, Rohstoffe aber auch Aktien. Dort versuchen sie kurzzeitige Über- oder Unterbewertungen auszunutzen, um ihre Gewinne in sehr kurzer Zeit zu erzielen.

Private Equity hingegen investiert ausschließlich in Unternehmen, die nicht an der Börse gehandelt werden. Der Anlagehorizont ist im Vergleich zu Hedge-Fonds langfristig. D.h. die Investoren zielen auf eine langfristige Steigerung des Unternehmenswertes, um ihre Anteile nach 4-7 Jahren wieder mit Gewinn zu verkaufen oder das Unternehmen an die Börse zu bringen.