Wie lange halten Private Equity-Unternehmen in der Regel Ihre Portfoliounternehmen?

Wie lange eine Private Equity-Gesellschaft in einem Unternehmen investiert bleibt, ist von Fall zu Fall verschieden. Grundsätzlich aber gilt: Ein nur kurzfristiges Engagement wird nicht angestrebt – dies wäre weder im Interesse des Investors noch im Interesse des Unternehmens. Alle Private Equity-Gesellschaften wollen ihre Beteiligungen, also die Unternehmen in die sie investieren, so gut voran bringen, dass sie beim späteren Verkauf auf wirtschaftliche soliden Füßen stehen. Private Equity zielt immer auf eine langfristige Steigerung des Unternehmenswertes, nur so können die Unternehmen nach ungefähr 4-7 Jahren wieder mit Gewinn verkauft oder an die Börse gebracht werden. Der Erfolg zeigt sich aber oft erst nach Jahren. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass mehr als 50 % der Private Equity-Investoren über vier Jahre hinaus als Gesellschafter in ihren Unternehmen bleiben wollen. Das gilt sowohl für kleine und mittelständische als auch für große Unternehmen. Dennoch kommt es vor, dass Unternehmen auch schneller wieder verkauft werden. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn sich ein Unternehmen wider Erwarten so gut entwickelt, dass es bereits nach kurzer Zeit erfolgreich an die Börse gebracht werden kann.