Was versteht man unter dem Exit eines Wagniskapital-Investors?

Ein Wagniskapital-Investor erhält von dem Unternehmen, in das er investiert, keine Zinsen oder Tilgung, wie dies z.B. bei einem Kredit der Fall wäre. Erst wenn der Investor seine Unternehmensbeteiligung mit Gewinn verkauft, erhält er den Gewinn seiner Investition. Diese letzte Phase der Veräußerung, wird als Exit bezeichnet. In der Regel ist eine Investition mit Wagniskapital auf drei bis zehn Jahre beschränkt. Für den Exit gibt es mehrere Strategien. Diese werden im Vorfeld mit dem finanzierten Unternehmen vereinbart.

Folgende Exit-Varianten gibt es:
Börsengang (Going Public)Verkauf an ein anderes Unternehmen (Trade Sale)Verkauf an einen anderen Investor (Secondary Purchase)Rückkauf durch die ehemaligen Eigentümer (Buy Back)