Warum legen Private Equity-Investoren die Verschuldung ihrer Portfoliofirmen nicht offen?

Börsennotierte Firmen müssen im Zuge ihrer Publizitätspflicht ihre Zahlen veröffentlichen, damit deren Investoren – die Aktionäre – über das Unternehmen ausreichend informiert sind. Firmen, die nicht an der Börse gehandelt werden, informieren ihre Eigentümer hingegen direkt, statt über öffentliche Publikationen. Denn gerade mittelständische Firmen möchten nicht, dass ihre Bilanzen vor den Wettbewerbern offen gelegt werden. Dies gilt ganz unabhängig davon, ob der Besitzer der Firma ein Einzelunternehmer ist oder ein Private Equity-Investor. Für die Teilhaber der Firma erstellt das Management quartalsweise einen ausführlichen Bericht als Basis für die Unternehmensplanung. Auch die Investoren des Private Equity-Fonds werden in allen Details über die Unternehmensentwicklung informiert, da sie wissen möchten, ob ihr Geld gut angelegt ist.