Ist es richtig, dass Private Equity-Investoren zuallererst an Personalkosten sparen und Arbeitsplätze streichen?

Nein, ganz im Gegenteil. Konkret lässt sich feststellen, dass Private Equity-Fonds die Mitarbeiterzahl in den von ihnen finanzierten Unternehmen in Europa seit dem Jahr 2000 um 26 % erhöht haben. Durch Private Equity-Investitionen wurden damit rund 142.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Sogar in den Unternehmen, in die 2009, dem Jahr der globalen Finanzkrise, investiert wurde, ließ sich ein Plus von 13.500 Stellen verzeichnen. Dies entspricht einem Zuwachs von 19 %. Belegt werden diese Zahlen durch eine kürzlich erschienene Studie von Adveq, einem unabhängigen, weltweit tätigen Private Equity-Dachfonds-Anbieter.

Allein im Bereich der Turnaround-Finanzierungen konnten negative Beschäftigungsentwicklungen festgestellt werden. Das muss allerdings in Relation gesehen werden: denn wäre das Unternehmen insolvent gegangen, wären alle Arbeitsplätze verloren gegangen. Durch die Investition eines Private Equity-Fonds konnten im Schnitt 87 % der Arbeitsplätze in den Unternehmen gerettet werden.

Erfreulicherweise zeigt sich immer wieder, dass sich Investoren nicht zwischen Unternehmenswachstum und Arbeitsplätzen entscheiden müssen. Auch diese Studie bestätigt, dass die besten Private Equity-Gesellschaften ihre Rendite für Investoren durch Unternehmens- und Beschäftigungswachstum generieren.