Hat die Immobilienkredit-Krise in den USA dem Private Equity-Geschäft geschadet?

Private Equity-Firmen sind normale Kunden der Banken, da ihre Unternehmensbeteiligungen immer mit Krediten finanziert werden. Durch die Immobilienkredit-Krise im Herbst 2007 sind viele Banken zwar vorsichtiger bei der Vergabe von großen Krediten geworden, finanzieren jedoch nach wie vor Firmenkäufe in Form von Mehrheitsbeteiligungen, sofern diese seriös geplant und abgesichert sind. Allerdings werden dafür geringere Preise gezahlt als vor der Krise. Und die Investoren arbeiten nun mit höheren Eigenkapitalanteilen, um ihr Kreditrisiko zu minimieren. Die Renditen sind im Zuge der Krise auf ein normales Maß gesunken, liegen aber mit ca. 13-15% nach wie vor an der Spitze der alternativen Anlageformen.