Fragen und Antworten

Für Private Equity gibt es keine grundsätzlichen Mindestgrenzen, diese hängen vom jeweiligen Investitionsschwerpunkt der Beteiligungsgesellschaften ab und werden dementsprechend individuell festgelegt. Die meisten in Deutschland mit Private Equity finanzierten Unternehmen gehören zum Segment kleiner und mittelgroßer Unternehmen. Im Jahr 2009...

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Für eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft ist potenziell jede Branche interessant. Voraussetzung: Es liegen überdurchschnittliche Wachstumspotenziale vor. Das Engagement der Private Equity-Gesellschaft ist immer der gegenwärtigen Situation des Beteiligungsunternehmens und der Marktentwicklung geschuldet und unterscheidet entsprechend nicht zwischen...

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Ja, einige Beteiligungsgesellschaften mit Sitz in Deutschland investieren auch in Unternehmen im Ausland.Die Website des Bundesverbandes deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (www.bvkap.de) bietet ein Mitgliederverzeichnis, in dem Private Equity-Gesellschaften auch ihre regionalen Schwerpunkte aufgeführt haben. Außerdem können unter der...

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In der Regel beteiligen sich Private Equity-Gesellschaften an Unternehmen, die nicht an der Börse gelistet sind. Bei diesen Unternehmen können Beteiligungsgesellschaften durch ihr Kapital, ihr Knowhow und ihre Unterstützung den Unternehmen zu Wachstum und Erfolg verhelfen – unabhängig von dem Einfluss eines heterogenen, oft anonymen Aktionärs- und...

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Ein zentrales Merkmal eines jeden Fonds – egal ob Wertpapier-Fonds oder eben Private Equity-Fonds – ist die Steuerneutralität: Jeder Investor versteuert den auf ihn entfallenden Anteil der Erträge aus den Kapitalinvestitionen auf seiner Ebene in seinem Heimatland nach seinen persönlichen Besteuerungsmerkmalen. Steuerneutralität entspricht dem...

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Nein. Private Equity-Investoren haben ein Interesse daran, dass die Firmen, in die sie investieren, überdurchschnittlich wachsen. Ihr Ziel ist es, Firmen weiterzuentwickeln. Dies führt in vielen Fällen auch zu zusätzlichen Arbeitsplätzen. In den Jahren 2000 bis 2004 ist laut einer Studie der PricewaterhouseCoopers AG die Anzahl der Arbeitsplätze...

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Nein! Das Vergütungsmodell Private Equity hängt nicht vom kurzfristigen Erfolg ab. Im Gegenteil: Erst nachdem ein Private Equity Fonds nach etwa zehn Jahren erfolgreich abgeschlossen ist und die Investoren ihre Einlagen plus einer Mindestverzinsung erhalten haben, profitieren auch die Private Equity-Manager vom Erfolg. Da sie in ihre eigenen Fonds...

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Nein. Die Private Equity-Fonds sind keine Fonds in dem Sinne, als dass auf einem Konto die gesamten Einlagen der Investoren gesammelt und schließlich investiert werden. Die Investoren verpflichten sich lediglich gegenüber dem Private Equity-Fonds innerhalb von zehn bis zwölf Jahren einen bestimmten Betrag bereitzustellen, der dann aber sofort und...

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Börsengänge (Initial Public Offering, IPO) sind für Private Equity-Gesellschaften eine Möglichkeit, ihre Beteiligung an einem Unternehmen nach der vereinbarten Investitionsdauer abzugeben. Während der Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Zahl der IPOs in Deutschland abgenommen. Doch für das aktuelle Jahr ist mit einem Aufschwung zu rechnen, denn...

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Private Equity-Firmen sind immer mit Eigenkapital an den Unternehmern beteiligt und teilen somit auch alle Rechte und Pflichten. Die Investoren haben je nach Art der Beteiligung Mitspracherecht bei der Unternehmensführung – wie jeder andere Investor haften sie aber auch für die Unternehmensentscheidungen und verlieren z.B. bei einer Insolvenz...

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Nein! Private Equity investiert ausschließlich Kapital in Unternehmen, mit dem Ziel, deren Wert zu steigern und deren Marktposition zu verbessern. Mit Spekulationen an den Finanzmärkten hat dies gar nichts zu tun. Die Aktivitäten von Private Equity in Deutschland zeichnen sich durch einen hohen Grad an Verantwortung gegenüber den übernommenen...

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Private Equity-Firmen sind normale Kunden der Banken, da ihre Unternehmensbeteiligungen immer mit Krediten finanziert werden. Durch die Immobilienkredit-Krise im Herbst 2007 sind viele Banken zwar vorsichtiger bei der Vergabe von großen Krediten geworden, finanzieren jedoch nach wie vor Firmenkäufe in Form von Mehrheitsbeteiligungen, sofern diese...

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Nein! Die Finanzkrise ist eine Kreditgeberkrise, also eine Bankenkrise. Private Equity-Gesellschaften sind Kreditnehmer so wie Unternehmen und Privatpersonen. Sie investieren ausschließlich Kapital in Unternehmen, mit dem Ziel, deren Wert zu steigern. Private Equity-Gesellschaften leiden daher ebenfalls darunter, dass die Banken derzeit sehr...

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Nein. Der Anteil von Private-Equity-Investitionen ist zwar in High-Tech-Unternehmen aufgrund ihrer verhältnismäßig hohen Investitionskosten besonders groß, doch gibt es auch zahlreiche Unternehmen aus anderen Bereichen, die mit Private Equity finanziert sind. Ein gutes Beispiel ist die Drogiemarktkette Rossmann, die mit einer Private-Equity-...

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Als kurzfristig wird eine Investition dann bezeichnet, wenn eine Private Equity-Gesellschaft ein übernommenes Unternehmen bereits nach einem Jahr wieder verkauft. Dies kommt jedoch nur in Einzelfällen vor. Private Equity-Firmen investieren in der Regel für einen Zeitraum von vier bis maximal zehn Jahren. Damit verfolgen sie eine andere Strategie...

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Nein, ganz im Gegenteil. Konkret lässt sich feststellen, dass Private Equity-Fonds die Mitarbeiterzahl in den von ihnen finanzierten Unternehmen in Europa seit dem Jahr 2000 um 26 % erhöht haben. Durch Private Equity-Investitionen wurden damit rund 142.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.Sogar in den Unternehmen, in die 2009, dem Jahr der globalen...

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Nein, die Sendung spiegelt nicht die Praxis von Private Equity in Deutschland wieder. Die Kernaussagen der Serie sind vor allem zwei Punkte: Private Equity vernichtet Arbeitsplätze und plündert Unternehmen aus. Beide Behauptungen sind falsch.Private Equity-Gesellschaften vernichten natürlich nicht willkürlich Arbeitsplätze....

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Beteiligungsgesellschaften unterstützen Unternehmen bei der Verwirklichung ihrer innovativen Ideen. Vor allem bei Start-ups können das kreative Pläne sein, die neuartige Produkte hervorbringen und Marktlücken schließen. Auch erfolgreiche Geschäftsmodelle und Marktführerpositionen können mit Beteiligungskapital erreicht werden. Dabei steht es aber...

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Bevor sich Private Equity-Gesellschaften an einem Unternehmen beteiligen, prüfen sie das Unternehmen sehr genau – genauso wie auch die Eigentümer des Unternehmens die Private Equity-Gesellschaft genau prüfen. Eine Beteiligung von Private Equity ist immer eine Partnerschaft auf Zeit, die von beiden Seiten im Vorfeld genau überdacht wird. Die...

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Nein! Private Equity-Gesellschaften sind am nachhaltigen Wachstum der Unternehmen interessiert, in die sie investieren. Wenn Private Equity Unternehmen ausplündern würden, indem sie beispielsweise die Forschundsaufaben drastisch kürzen oder wichtige Unternehmensteile verkaufen würden, wüden sie nicht nur dem Unternehmen schaden, sondern sich auch...

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