Schönegger Käse Alm: Expansion durch Beteiligungskapital aus der Region

Dass sich Private Equity als Modell für Familienunternehmen in Deutschland etabliert hat, zeigt der Fall der Schönegger Käse Alm in Bayern.

Sepp Krönauer, Eigentümer der Schönegger Käse Alm und gelernter Käsemeister, fing 1988 mit der Produktion und dem Vertrieb von traditionellen Käsesorten auf dem elterlichen Bauernhof an. 1995 macht der nicht nur in Bayern populäre Hersteller von naturgereiften Heumilch-Käseprodukten erste Schritte hin zu einer deutschlandweiten Expansion des Unternehmens: Krönauer ließ das Kühllager komplett neu bauen und investierte in die bestmögliche Logistik. Dazu brauchte er Kapital – ein Unternehmensberater aus der Region empfahl ihm die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft aus München. Der gefiel Krönauers Geschäftsmodell und sie unterstützte seinen Wachstumskurs - auch weit über die ersten großen Expansionsinvestitionen hinaus: Weitere sechs Jahre später, im Jahr 2001, übernahm Krönauer eine Sennerei-Genossenschaft, um die Kapazitäten zu erweitern, 2007 wurde der Bau eines neuen Logistik- und Käsereifecenters notwendig, das auf 120.000 Käselaibe ausgelegt ist. Jede neue Finanzierung verlief für Krönauer reibungslos und hat den bayerischen Käsespezialisten auf dem Weg zu mehr Wachstum weit nach vorn gebracht: „Durch das Beteiligungskapital konnten wir unsere Eigenkapitalbasis stärken und schneller wachsen“ berichtet Krönauer. „In der Zusammenarbeit mit meiner Beteiligungsgesellschaft schätze ich besonders, dass ich weiterhin Herr im Haus bin. Für Gespräche über Strategie und Chancen in unserem Markt stand und steht uns die BayBG jederzeit zur Verfügung. Auch in der Zukunft planen wir bei großen Wachstumsinvestitionen Beteiligungskapital nutzen.“

Hauptabsatzgebiete von Schönegger Käse sind bis heute Deutschland und Österreich. Seit 2005 baut das Unternehmen jedoch Exportkapazitäten auf. Neben europäischen Nachbarländern werden bereits die USA , Japan und Südafrika beliefert.