PV Crystalox: Zuverlässiger Partner in der Photovoltaik

Die beeindruckenden Zuwachsraten des Photovoltaikmarktes von mehr als 30 Prozent in den vergangenen Jahren verdeutlichen die immense Rolle, die das Geschäft mit der Sonnenenergie heutzutage spielt. Laut Experten wird sie in bereits wenigen Jahren eine entscheidende Rolle für die weltweite Stromversorgung einnehmen. Die Wenigsten kennen jedoch die dahinter stehende Technologie, die der Erfolgsgeschichte vieler Photovoltaikunternehmen zu Grunde liegt. Ein Stichwort in diesem Zusammenhang ist Silizium - ein Kernelement in der Solar- bzw. Photovoltaik-industrie. Als das zweithäufigste Element der Erde ist kein anderer Halbleiter so umweltverträglich wie Silizium, kein anderer erreicht unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit höhere Wirkungsgrade, kein anderer birgt so hohes Kostensenkungspotential.

Diese Vorteile hat das 1982 in Großbritannien gegründete Unternehmen PV Crystalox früh erkannt und sich als einer der weltweit größten Anbieter bewusst auf die ersten vier Prozessschritte innerhalb der Wertschöpfungskette konzentriert. Diese beinhalten die Herstellung und Verarbeitung von Silizium. PV Crystalox liefert sogenannte Silizium-Ingots - rechteckige Barren - und Sizilium-Wafer - in Scheiben gesägte Ingots - für die weltweit führenden Hersteller von Solarzellen.

Erfolgreich in Deutschland und Großbritannien

Heute werden an zwei Produktionsstandorten multi-kristalline Silizium-Ingots und -Wafer für die Anwendung in Solarsystemen zur Stromerzeugung gefertigt. Bei Crystalox in der Nähe von Oxford wird Rohsolarsilizium durch Kristallisation in Quarztiegeln zu Barren geschmolzen. Dies geschieht auf selbsterstellten, hocheffizienten Anlagen, die nur in sehr wenigen Ausnahmefällen auch an Dritte veräußert werden. Die Silizium-Barren werden an Photovoltaikfirmen geliefert oder nach Erfurt zu PV Silicon transportiert. Dort werden die Ingots zu ca. 0,15 bis 0,20 mm dünnen Solarsilizium-Wafern gesägt und an Solarzellenhersteller weiterverkauft. Die wichtigsten Kunden sind die bekannten internationalen Marktführer innerhalb der Photovoltaik-Branche, in Deutschland beispielsweise Ersol, Sunways und Q-cells.

Bevor die Private Equity-Gesellschaft Ventizz bei PV Crystalox einstieg, hat die Düsseldorfer Wagniskapitalgesellschaft MicroVenture das Unternehmen mit Beteiligungskapital unterstützt. Im Jahr 2002 entschloss sich MicroVenture, seine Anteile zu verkaufen. Da zu Ventizz bereits seit Jahren ein guter Kontakt bestand, war eine Kontaktaufnahme naheliegend. Ventizz verfügte über umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und war schon zu diesem Zeitpunkt von den außergewöhnlichen Perspektiven dieses damals bereits profitablen Unternehmens überzeugt. Es war offensichtlich, dass für die Solarzellenhersteller eine effiziente Produktion ohne eine zuverlässige Quelle für Ingots und Wafer nicht möglich war. 2003 übernahm Ventizz die Anteile von MicroVenture. Im Jahr 2005 bot sich dann die Gelegenheit, in einem nächsten Schritt von einem anderen Alteigentümer weitere Anteile an der Gesellschaft zu erwerben. Dieses Angebot nahm Ventizz ebenfalls wahr und wurde somit zum größten institutionellen Aktionär der Gesellschaft.

Stabile Marktposition, profitables Wachstum, Börsengang

PV Crystalox entwickelte sich in der Folgezeit kontinuierlich positiv und setzte seinen Weg als innerhalb seiner Branche führender Hersteller mit starkem und profitablem Wachstum fort. Das Unternehmen konnte seine Position als größter unabhängiger Anbieter von Solarsilizium-Barren und -Wafern weiter festigen und steigerte seinen Umsatz dabei von 32 Mio. Euro im Jahr 2001 auf mehr als 260 Mio. Euro 2007. Als Konsequenz aus diesem stetigen Wachstum und zur Finanzierung weiterer Investitionen erfolgte Mitte 2007 der Börsengang der Gesellschaft. Bereits kurz nach der Erstnotiz konnten deutliche Wertzuwächse für die neuen Anteilseigner verzeichnet werden. Von den dem Unternehmen zufließenden IPO-Erlösen in Höhe von 49,5 Mio. Pfund wurde ein großer Teil für den Bau einer Polysilizium-Produktionsanlage in Bitterfeld eingesetzt. Diese ging in 2009 erfolgreich in Betrieb.