Mercateo AG: Europas führende Beschaffungsplattform für Geschäftskunden

Über 3.000 Bestellungen an einem Tag. Durchschnittlich 8.000 neue Kunden in einem Monat! Wo es das gibt? Im Internet. Bei Mercateo, Europas führender Beschaffungsplattform für Geschäftskunden, die täglich hunderttausendmal besucht wird.

Dort finden sie in verschiedenen Produktkategorien ein umfangreiches Angebot, z. B. Büromaterial, IT- sowie Laborbedarf oder Betriebs- und Lagerausstattung. Das Sortiment ist nicht nur breit gefächert und deckt den allgemeinen Geschäftsbedarf und spezialisierten Fachbedarf ab, sondern bietet auch in exotischen Kategorien eine erhebliche Produktvielfalt. Kopierpapier gehört genauso zum Warenkatalog wie Schweißer-Schutzbrillen, Kleiderbügel, Wundkompressen oder Kekse für den Konferenzraum. Ein gewinnbringendes Geschäft: Durchschnittlich 150 Milliarden Euro geben deutsche Unternehmen jährlich für diese sogenannten B- und C-Teile aus. Das sind Güter, von denen Unternehmen mittlere bis hohe Stückzahlen benötigen, die aber vom Einkaufswert vergleichsweise niedrig sind. In diesem Markt hat sich Mercateo auf die Beschaffung von C-Teilen spezialisiert. Das sind Artikel, die nur selten oder einmalig bestellt werden, wie zum Beispiel eine Parkplatzabsperrung für den Vorstand.

E-Commerce-Anbieter gibt es wie Sand am Meer. Viele davon sind nach kurzer Zeit wieder von der Bildfläche verschwunden. Was macht Mercateo so erfolgreich? Primäre Zielgruppe von Mercateo ist der Mittelstand. Kleine und mittelgroße Unternehmen können mit Hilfe des virtuellen Marktplatzes ihr Einkaufsmanagement professionalisieren. Mit Mercateo werden das Wälzen dicker Produktkataloge und der langwierige Vergleich von Preisen und Lieferbedingungen von verschiedenen Anbietern überflüssig. Das erleichtert den Einkauf enorm. Insbesondere bei Selbstständigen und kleineren Unternehmen ohne Einkaufsverantwortlichen wird das Bestellen damit von der Last zur Lust.

Hochprofessionelle Tools erleichtern Bestellung

Mercateo schafft dieses Wunder mittels eines hochprofessionellen und komfortablen Such- und Optimierungstools. Auch unkundige Besteller sind nicht mehr hilflos. Vorbei ist mit Mercateo die Zeit, in der vor der Bestellung erst die genaue Produktbezeichnung und die Bezugsquellen recherchiert werden mussten. Jetzt kann jeder Mitarbeiter nicht nur Kopierpapier und Kaffeefilter, sondern auch Schrauben und Schlösser, Rohrzangen oder Rostschutz bestellen, ohne ins Schwimmen zu geraten. Auch High-End-Produkte wie Notebooks und Flatscreens oder Spezialsortimente wie Labor- und Krankenhausbedarf sind kinderleicht zu finden.

Der Geschäftskunde loggt sich als Besteller ein. Danach gibt er seine Wünsche mit konkreter Produktbezeichnung oder über die Suchfunktion ein oder er stöbert in den verschiedenen Sortimenten. Nun sucht die Plattform das passende Angebot bei den gelisteten Handelspartnern. Blitzschnell bekommt der Kunde eine Auswahl vorgestellt. Jetzt muss er sich nur noch entscheiden, ob er die Ware zum günstigsten Preis oder mit dem schnellstmöglichen Liefertermin möchte. Über 600 Handelspartner bieten ihre Waren von über 15.000 Herstellern bei Mercateo feil. So kommt ein unglaubliches Angebot von über acht Millionen Artikeln zustande, das täglich weiter wächst.

Der Clou für Mercateo-Besteller: Sie haben eine Bestelladresse und einen Ansprechpartner für die komplette Abwicklung der Bestellung. Neben Markenartikeln wie Büromaterial von Sigel oder Süßwaren von Haribo sind auch jede Menge Whitelabel-, Regional- und Spezialanbieter vertreten. Die Sortimentstiefe lässt sich gut am Beispiel des Suchworts „Schraube“ illustrieren: Von A wie Augen- über M wie Maden- bis zu Z wie Zylinderschraube gibt es unzählige Varianten, die unter dem Stichwort lieferbar sind.

Mercateo liefert alles, was das Herz begehrt

Auch „exotische“ Wünsche werden bei Mercateo erfüllt. Der Kunde findet so beispielsweise Druckerkartuschen, die im Handel sonst nicht mehr erhältlich sind. Die Mercateo-Idee scheint auf den ersten Blick einfach und deshalb leicht kopierbar. Angst vor Nachahmern haben die Vorstände Peter Ledermann und Dr. Sebastian Wieser trotzdem nicht. Nach ihrer Erfahrung sind die Einstiegsbarrieren für neue Wettbewerber sehr hoch. Mercateo wurde nach der Gründung im Jahr 2000 auf dem Weg zum virtuellen Großanbieter durch einen strategischen Investor finanziert. Die damals entwickelten Tools sind heute das Herzstück der Mercateo-Plattform.

Ein Glücksfall für die heutigen Gesellschafter Wieser und Ledermann war der Ausstieg des Investors. Das Management bekam so Ende 2003 die Chance, Mercateo zu übernehmen. Es gab noch viel zu tun: mit Köthen in Sachsen-Anhalt einen weiteren geeigneten Standort finden, motivierte Mitarbeiter auswählen und schulen, neue Handelspartner gewinnen und potenzielle Kunden werben. Gemeinsam mit der Venture- Capital-Gesellschaft Target Partners, die dem Unternehmen mit finanziellen Mitteln und nützlichem Managementwissen unter die Arme griff, konnten die Projekte in Angriff genommen und erfolgreich umgesetzt werden. Target Partners weiß, wie wichtig ein überzeugendes Unternehmensportfolio und ein gut organisiertes Team für das Funktionieren eines Start-ups sind. 2007 holte man schließlich die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mit ins Boot, um weiter zu expandieren.

Seit Gründung verzeichnet Mercateo Jahr für Jahr ein überdurchschnittliches Wachstum. Allein 2011 stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent und erhöhte sich auf 110 Millionen Euro. Circa 2,8 Millionen Nutzer besuchen monatlich die Website www.mercateo.com. Inzwischen arbeiten 250 Mitarbeiter, darunter 22 Auszubildende, an den drei Standorten München, Köthen und Leipzig. Mit eigenen Landesgesellschaften in Österreich, Frankreich, Niederlande, Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn organisiert das Unternehmen die Beschaffung in zwölf europäischen Ländern. Mittlerweile ist Mercateo mit über acht Millionen Artikeln die führende europäische Beschaffungsplattform für Geschäftskunden im Internet geworden. Zu den über eine Million Kunden und monatlich ca. 8.000 Neukunden zählen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sowie große Mittelständler, Großunternehmen z. B. OSRAM und RWE aber auch öffentliche Einrichtungen.

Neben dem Mittelstand findet Mercateo auch bei Konzernen immer mehr Anhänger. Seit 2008 arbeitet die RWE AG mit Mercateo zusammen. Gemeinsam wurde das Beschaffungswesen des DAX-Konzerns optimiert und eine komfortable webbasierte E-Procurement-Lösung in Verbindung mit einem breit gefächerten Produktportfolio und einem ausgedehnten Lieferantennetz geschaffen. Neben dem Standardsortiment von Mercateo haben RWEMitarbeiter zusätzlich Zugriff auf ihre gewohnten „Haus- und Hoflieferanten“.