inge watertechnologies AG: Modernste Technologie für sauberes Wasser

In vielen Teilen der Erde ist Wasser knapp und nur schwer zugänglich. Rund 1,2 Milliarden Menschen verfügen über keinen Zugang zu sauberem Wasser. Wasseraufbereitung ist hier die Lösung und von zentraler Bedeutung im Bereich der Umwelttechnologien. Die Umsätze mit Wasser- und Abwassertechnik werden von 25,3 Mrd. Dollar in 2007 innerhalb von fünf Jahren auf 81 Mrd. Dollar steigen. Hier stehen modernste Technologien im Vordergrund, mittels derer aus Ab-, Meerwasser oder verschmutzten Oberflächenwässern gereinigtes Wasser gewonnen werden kann. Eines der Unternehmen, die in diesem Bereich erfolgreich sind, ist die inge watertechnologies AG aus Greifenberg am Ammersee: Mit modernster Technik ermöglicht das Unternehmen die Aufbereitung von Wasser an jedem möglichen Ort der Erde.

inge-Technologie: Innovativ, kostengünstig und belastbar

Seit Gründung der inge watertechnologies AG im Jahr 2000 entwickeln und produzieren 80 Mitarbeiter am Hauptsitz in Greifenberg Produkte zur Ultrafiltration. Darunter versteht man ein spezielles Filtrationsverfahren der Membrantechnik. inge watertechnologies bietet ein umfangreiches Produktportfolio an, dessen Kern die selbstentwickelte, patentierte "Multibore" Membran ist. Die extrem kleinporigen Filter halten neben Partikeln selbst Mikroorganismen wie Bakterien und Viren zuverlässig zurück. Da die Systeme sehr belastbar, stabil und kostengünstig sind und dem hohen Qualitätsstandard "Made in Germany" entsprechen, werden sie weltweit nachgefragt und eingesetzt.

Traditionelle Wasseraufbereitungsverfahren wie Sandfiltration oder UV-Bestrahlung benötigen im Gegensatz zur Ultrafiltration viel Zeit und Raum und können insbesondere bei stark schwankender Wasserbeschaffenheit keine gleichbleibende Qualität liefern. Bei der Ultrafiltration-Technologie der inge watertechnologies AG ist die Qualität des gefilterten Wasser immer gleich und hängt nicht vom Zulaufwasser ab. Bei der High-Tech Membran wird schmutziges Wasser durch die feinen Membranen gepresst. Dabei sind Schwebstoffe, Viren und Bakterien zu groß, um die ultrafeinen 20 Nanometer großen Poren zu passieren. Der Prozess findet rein mechanisch statt - ohne chemikalische Zusätze.

Obwohl jahrelang erfolgreich am Markt, ging die Wirtschaftskrise auch an inge watertechnologies nicht spurlos vorbei. Zum einen konnte aus eigenen Mitteln kein weiteres internationales Wachstum erzielt werden, zum anderen galt es, in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Kapitalbasis zu stärken. Das Unternehmen arbeitete bereits mit Kapitalgebern zusammen, entschied sich im Juli 2009 aber trotzdem für die Zusammenarbeit mit einem weiteren Investor, der BayTech Venture Capital, die als Leadinvestor eine Kapitalrunde von insgesamt 5 Mio. Euro zusammenstellte. "Wir haben mit BayTech eine weitere renommierte Venture Capital-Gesellschaft an Bord geholt und damit unsere Investorenbasis weiter verstärkt. Mit den Mitteln aus der Kapitalerhöhung können wir konsequent unseren Wachstumskurs international fortsetzen und sind gleichzeitig gegen alle Unwägbarkeiten der Krise gerüstet", so Bruno Steis, Vorstandsvorsitzender der inge watertechnologies AG.

Qualität, die sich auszahlt – Kundenbindung intensiviert

Mittlerweile werden Wasseraufbereitungsmodule für unterschiedlichste Anwendungen im kommunalen Bereich und in der Industrie angeboten. Seit 2002 haben zahlreiche Kunden weltweit ihre Anlagen mit der inge-Technologie ausgerüstet und profitieren von der hohen Zuverlässigkeit und den dadurch erreichbaren Einsparungen bei den Betriebskosten. Eine große chinesische Referenz ist zum Beispiel das Recycling von kommunalem Abwasser für die Wasserversorgung einer Raffinerie in Dalian. Die "Multibore" Membran wird in dieser Anlage bereits seit 2005 erfolgreich eingesetzt. Der vierjährige reibungslose Betrieb hat den Betreiber von der Qualität der inge-Module überzeugt: Im Jahr 2009 wurde die Kapazität der Anlage um nahezu das Fünffache erhöht.