Clyde Bergemann Power Group: Mit Akquisitionen besser aufgestellt für den globalen Wettbewerb

Eine hervorragende Marktstellung, eine gute Profitabilität, und ein erfahrenes Management – als die Deutsche Beteiligungs AG und ihr Parallelfonds DBAG Fund IV gemeinsam die Clyde-Bergemann-Gruppe im Mai 2005 erwarben, entsprach das Unternehmen diesen Investitionskriterien sehr gut: Mit sieben Fertigungsstandorten in sechs Ländern war die Gruppe weltweit gut aufgestellt.

Das Unternehmen erzielte eine branchenübliche EBITDA-Marge. Geführt wurde Clyde Bergemann von einem internationalen Management-Team, unter dessen Führung das Unternehmen in den Jahren zuvor ein beachtliches Wachstum erzielt hatte. Mit seinen Produkten – dazu zählten besondere Reinigungs- und Entaschungssysteme für Kohlekraftwerke – erreichte es Marktanteile von teilweise mehr als 50 Prozent.

Wie kann ein Finanzinvestor den Weg eines solchen Unternehmens noch weiter verbessern? Wie kann er für seine Investoren – unabhängig davon, ob es Aktionäre sind oder Fondsgesellschafter – eine Wertsteigerung erzielen? Die Antwort ist einfach: Er begleitet das Unternehmen dabei, wenn es sich aufmacht, neue Marktchancen zu nutzen. Gleichzeitig unterstützt er dabei, die vorhandenen Stärken und Vorsprünge zu erhalten bzw. auszubauen.

Die Nachfrage nach Energie steigt seit vielen Jahren überproportional. Und der Energiehunger wird anhalten: Allein bis 2015 wird ein weiterer Nachfrageschub um mehr als ein Viertel erwartet. Gleichzeitig steigt der Anspruch an die Energieerzeugung. Sie soll mit einer möglichst geringen Beeinträchtigung unserer natürlichen Lebensgrundlagen einhergehen. „Der Trend zu ‚Clean Energy’ kommt unserem Geschäft sehr entgegen“, so Franz Bartels, Chief Executive Officer, „schon heute sind wir mit unseren umweltschonenden Technologien überall dort vertreten, wo es Kohlekraftwerke in nennenswerter Zahl gibt.“ Und genauso dort, wo gegenwärtig zusätzliche Kohlekraftwerke errichtet werden.

Zum Beispiel in China. In den ersten fünf Jahren des neuen Jahrtausends hat sich der chinesische Markt für Reinigungssysteme in Kohlekraftwerken vervierfacht. Clyde Bergemann profitiert von dieser Marktentwicklung: Das Unternehmen ist schon seit 1997 in China vertreten und fertigt dort Reinigungssysteme, die auf der seit mehr als 50 Jahren am Stammsitz in Wesel stets weiterentwickelten deutschen Kesselreinigungstechnologie basieren.

Der Beitrag des Finanzinvestors erschöpft sich aber nicht darin, mit finanziellen Mitteln die Teilnahme am Marktwachstum zu ermöglichen. Die Deutsche Beteiligungs AG und ihr Parallelfonds unterstützen das Clyde-Bergemann-Management auch mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen. Sie begleiten das mittelständische Unternehmen bei seinen Überlegungen, wie es sich strategisch weiterentwickeln und im globalen Wettbewerb noch besser positionieren kann. Die angemessene Finanzausstattung ist dabei ein wichtiger Beitrag. Sie ermöglicht es dem Management, bei seinen Entwicklungsüberlegungen nicht nur organische Wachstumsoptionen wie etwa jüngst durch die Gründung eines Tochterunternehmens in Indien zu verfolgen, sondern auch durch Akquisitionen zu wachsen.

Seit dem Einstieg der Deutschen Beteiligungs AG und des Parallelfonds DBAG Fund IV im Mai 2005 erwarb Clyde Bergemann drei kleinere Unternehmen. Die Deutsche Beteiligungs AG stellte dafür im Laufe der Beteiligungsdauer weitere Investitionsmittel bereit.

Für Clyde Bergemann sind diese Zukäufe wichtig. Die Neuerwerbungen bringen entweder ein Produkt mit, das das bisher vorhandene Portfolio ergänzt und so die Wettbewerbsposition Clyde Bergemanns weiter verbessert. Oder sie verschaffen Clyde Bergemann den Zugang zu einem regionalen Markt, der bisher kaum bearbeitet wurde. Im Idealfall gelingt beides: Die australische Senior Thermal, erworben im Dezember 2006, stellt Wärmetauscher her, die jetzt über das globale Netzwerk Clyde Bergemanns vertrieben werden. Zugleich dient das Unternehmen als Vertriebsplattform für die gesamte Produktpalette der Gruppe.

Die jüngste Unternehmensentwicklung Clyde Bergemanns ist beeindruckend. In nur drei Jahren hat das Unternehmen seinen Umsatz verdoppelt, die jüngsten Akquisitionen sind darin noch nicht einmal vollständig berücksichtigt. Der Umsatz des Unternehmens kletterte von 180 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 2004/2005 auf 370 Millionen US-Dollar 2007/2008 (Planzahl). Die Umsatzrendite stieg überproportional.
In den kommenden drei Jahren will das Management den Marktanteil in einigen Nischenmärkten signifikant erhöhen, und zwar durch Ausbau des Produktportfolios, Erweiterung der weltweiten Präsenz und durch das Profitieren vom Trend zu „Clean Energy“.