Brands Fashion GmbH: Promotion-Wear-Unternehmen wird mit Beteiligungskapital zu Marktführer

Sportlich-chic und qualitativ hochwertig ist die Kleidung, die Brands Fashion für namhafte Kunden wie Obi, Shell und Radeberger designt. Das Unternehmen entwirft „Corporate Fashion“ und „Promotion Wear“, zu Deutsch: Berufs- und Werbebekleidung. Brands Fashion entwickelt Konzepte und Ideen, entwirft, produziert, veredelt und realisiert für viele - auch international agierende Kunden - Gesamtlösungen. Die Bandbreite reicht von der Ausstattung von Vereinen, Schulen und Unternehmen mit allem, was ein Markenzeichen trägt – bis zum Flip Flop mit aufgedrucktem Logo.

Beteiligungsgesellschaften verschaffte Wachstumskapital

Seit Brands Fashion im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurde, wuchs das Unternehmen kontinuierlich und breitete sich zunächst im Promotion-Geschäft und später  in der modischen Berufsbekleidung aus. Heute arbeiten in Buchholz und Münster rund 60 Angestellte. Die drei Gesellschafter setzten ihren Schwerpunkt von Anfang an auf die Optik und Qualität der Kleidung, damit zeichnen sie sich durch Designorientierung und Flexibilität aus. „Die Unternehmen sollen sich auch über die Kleidung definieren und mit ihrer Marke identifizieren können. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, dafür zu sorgen“, so Henning Brandt, einer der Gründer von Brands Fashion. Ein wesentlicher Vorteil war hierbei neben dem Sorcing in Asien über einen eigenen Veredelungsbetrieb in Polen zu verfügen, über den kundenindividuelle Lösungen zeitnah umgesetzt werden.  Brands Fashion konnte sich dank seiner innovativen Ideen schnell unter den Marktführern etablieren und begleitet seine Kunden bei der Umsetzung und Betreuung von firmeninteren Bestell- und kundenseitigen Merchandising-Shops via Internet. Während der Markt für klassische Berufsbekleidung stagniert, entwickelt sich die Marktnische modische Berufs- und Promotionskleidung erfreulich. Dieser Markt ist derzeit noch sehr fragmentiert, es gibt also bislang keine dominierenden Anbieter.

Um die dynamische Entwicklung des Unternehmens auch in der Zukunft weiter fortzusetzen und Großprojekte mit Volumina von über EUR 10 Mio. abwickeln zu können, wurde in 2010 nach einem passenden Eigenkapitalgeber gesucht. Denn Brands Fashion kauft seine Ware überwiegend in Fernost. Die Geschäfte werden über Akkreditive abgewickelt und nicht selten vergehen bis zu sechs Monate bis zum Verkauf – da hilft perspektivisch nur zusätzliches Eigenkapital, um die Finanzierungslinien zu entlasten und die Bremse für weiteres Wachstum zu lösen.

Die Suche nach einem geeigneten Kapitalgeber war nicht einfach und nahm viel Zeit in Anspruch. Am Ende entschieden sich die drei Gesellschafter aus mehreren Angeboten für die Haspa BGM Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand, die sich mit 20 % in Form einer offenen Minderheitsbeteiligung engagierte. Im Zuge der Beteiligung wurden klare gemeinsame Ziele definiert: ein nachhaltiges Wachstum, über das sich Brands bundesweit als marktführender Anbieter im Segment modische Berufsbekleidung etablieren will, zudem wurde ein effektives Controlling auf die Beine gestellt und die Expansionsschritte organisiert. Insbesondere in diesen Bereichen war und ist die Unterstützung der Haspa BGM elementar.

Langfristige Unterstützung vorgesehen

Und was heißt die Beteiligung fürs operative Geschäft? Die Haspa BGM setzt sich zum Ziel, das operative Geschäft in den Händen der Unternehmer zu belassen. Regelmäßig tauschen sich  Beteiligungsgesellschaft und Gründer  über die Entwicklung der einzelnen Geschäftsfelder und weitere Wachstumsoptionen  aus. Seit dem Einstieg der Haspa BGM gelang Brands Fashion eine Wachstumssteigerung von 20 %, heute liegt der Umsatz des Unternehmens bei 30 Millionen Euro.

Die Beteiligungsgesellschaft, deren Beteiligungsphilosophie auch Langfristigkeit ist, wird auch Brands Fashion über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren weiter mit finanziellen Mitteln und praktischem Know-how zur Seite stehen.