alfasolar GmbH: Erneuerbare Energien – Für eine lebenswerte Umwelt

Die Sonne als Energielieferant wird seit langer Zeit hoch geschätzt: Schon die Ägypter huldigten ihr und zeigten erste Ansätze zur passiven Nutzung. Eine aktive und ständig weiterentwickelte Verwertung der Solarenergie findet jedoch erst seit Ende des 20. Jahrhunderts intensiv statt. Zu dieser Zeit, genauer gesagt im Jahr 1993, wurde auch die alfasolar GmbH gegründet.

Mit Sitz in Hannover, hat sie sich auf Herstellung und Vertrieb innovativer Solarsysteme spezialisiert. Als Modulhersteller, Großhandel und Systemhaus spricht alfasolar gewerbliche Kunden, wie Installateure, Solateure, Fachhandwerker, Investoren und Planer, an. Im Fokus der Bemühungen steht die nachhaltige, sichere, umweltfreundliche und wirtschaftliche Energiebereitstellung. Zudem arbeitet alfasolar nicht nur beim Kunden für die Umwelt: Sowohl das Werk für Solarmodule in Schweden als auch der Standort Hannover werden zu 100% mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt.

Internationale Märkte im Visier

Neben Produktion und Handel von Modulen und Komponenten für Photovoltaikanlagen führt alfasolar die Projekte auch ganz nach Wunsch des Kunden aus und steht beratend zur Seite. Ziel dabei ist immer der maximale Energieertrag der Anlagen. Und das mit Erfolg: In den letzten vier Jahren hat sich die Zahl der Mitarbeiter allein in Hannover von 17 auf 80 erhöht. Gleichzeitig hat alfasolar internationale Märkte ausgebaut. Für die Kunden aus Spanien, Italien und Griechenland stehen der kompetente Außendienst vor Ort und der Innendienst in Hannover bereit. Mit den Niederlassungen in Frankreich und Italien hat das Unternehmen nun den nächsten Schritt in Richtung Internationalisierung getan. „Die Standorte Frankreich und Italien ermöglichen uns, schnell und flexibel auf die Kundenwünsche vor Ort zu reagieren“, beschreibt Martin Denz, Geschäftsführer der alfasolar GmbH, die Expansion. „Besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten ist eine Verteilung des Umsatzes auf verschiedene Märkte sinnvoll.“

Geprüft und zertifiziert: sicher, umweltfreundlich und qualitativ hochwertig

Das besondere Kennzeichen der Photovoltaikmodule von alfasolar ist die Qualität mit maximalem Energieertrag. Ein besonders strukturiertes Pyramidenglas sorgt dafür, dass die Solarmodule mehr Licht aufnehmen und damit effektiver arbeiten. Vier Millimeter starkes Glas sorgt dafür, dass die Solarmodule auch bei extremen Wetterbedingungen zuverlässig geschützt sind. Das innovative Rahmenprofil bietet Stabilität und vermindert Schmutz- und Schneeablagerungen – für eine deutliche Verbesserung des Energieertrags. Die Modulproduktion lässt die alfasolar GmbH jährlich vom TÜV Rheinland prüfen, um die eigenen hohen Qualitätsmaßstäbe weiterhin einzuhalten. Die Produktion unterliegt einem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem (ISO 9001:2008) und einem Umweltmanagementsystem (ISO 14000:2004). Zudem haben die Module das Zertifikat IEC 61215 sowie die Schutzklasse II erhalten. Die Zertifizierung nach IEC 61730 steht kurz vor Abschluss.

Leistung der MBG und der NKB

Bereits seit 2004 steht dem Unternehmen eine Beteiligung der MBG Niedersachsen zur Verfügung. Um sich nun weiter für die Zukunft rüsten zu können, hat alfasolar eine Stille Beteiligung der Kapitalbeteiligungsgesellschaft Niedersachsen (NKB) erhalten. Die Mittel wurden aus dem 2009 aufgelegten Beteiligungskapitalfonds „NBeteiligung“ geschöpft, bei dem die MBG als Managementgesellschaft agiert. Ihr obliegen Akquise, Beratung und Betreuung der überwiegend kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). In die Geschäftsführung der geförderten Unternehmen wird nicht eingegriffen. alfasolar konzentrierte sich auf folgende Umsetzungspunkte: eine Betriebsmittelfinanzierung für den Aufbau einer neuen Solarmodulproduktion, die Ausweitung des Geschäftsvolumens und neue Innovationen in der Solarmodulfertigung. „Innovative Vorhaben im Bereich der erneuerbaren Energien sind aus unserer Sicht zukunftsweisend“, erklärt Detlef Siewert, Geschäftsführer der MBG, das Engagement bei alfasolar. „Über „NBeteiligung“ können wir zudem auch reine Betriebsmittelfinanzierungen darstellen, bei denen uns im Rahmen der klassischen MBG-Förderungen die Hände gebunden sind. Das bietet mehr KMU eine Chance auf Unterstützung.“ Eine Stille Beteiligung kann bis zu einem Volumen von 2,5 Mio. € pro Unternehmen gewährt werden.

Gestärkt in die Zukunft

Der Zukunftsmarkt Solarenergie bleibt für Martin Denz auch in den nächsten Jahren brandaktuell: „Durch Innovation und Wachstum werden wir künftig weitere Arbeitsplätze schaffen können. Auch die zukünftige Marktnachfrage sehen wir positiv. Fraglich ist, wie sich die Absenkung der Einspeisevergütung für Solarstrom auswirken wird. Da wir international aufgestellt sind, bedeutet dies für uns wahrscheinlich eine weitere Verlagerung des Umsatzes ins Ausland. Insgesamt betrachtet, wird der Photovoltaikmarkt jedoch auch in Zukunft im zweistelligen Prozentbereich wachsen.“